Das Bewerbungsschreiben

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Wie so oft im Leben ist der erste Eindruck entscheidend:
Noch ehe sich ein Unternehmen die mitgeschickten Unterlagen und Zeugniskopien ansieht, fällt der Blick auf das Bewerbungsschreiben. Der Eindruck dabei ist nachhaltig – im Positiven wie im Negativen.
 

Was gar nicht geht

Kaffeeflecken oder Essensspuren auf dem Bewerbungsschreiben  könnten dem Unternehmen erste Hinweise geben, ob sich der Bewerber gesund ernährt …
Billiges Papier, möglicherweise sogar geknickt, gefaltet oder eingerissen könnten als Hinweis auf lobenswerte Sparsamkeit und einen ökologisch gefestigten Lebenswandel verstanden werden …
Beim Personalentscheider kommen derartige „Äußerlichkeiten“ natürlich durchweg schlecht an. Eigentlich braucht er jetzt keine Fehler im Text mehr zu finden, sich über das fehlende Foto zu wundern oder über den Selfie-Schnappschuss vom Strand zu schmunzeln. Die Jobaussichten des Bewerbers tendieren gegen Null. Da kann sich der Bewerber die Portokosten auch gleich sparen.

Was das Unternehmen wissen will

Im Mittelpunkt einer Bewerbung steht das Unternehmen. Der Bewerber möchte hier ernsthaft und engagiert mitarbeiten. Das und nichts anderes, sollte er  in seinem Bewerbungsschreiben darlegen. Stimmen die äußeren Voraussetzungen (sauber, ordentlich, gut lesbar, fehlerfrei), wird offen, verständlich und aussagekräftig formuliert? Dann beginnt das Unternehmen, sich für den Bewerber zu interessieren. Und dafür ist das Bewerbungsschreiben da.

Wer kann mir beim Bewerbungsschreiben helfen?

In den Berufsinformationszentren (BiZ) der Bundesanstalt für Arbeit gibt’s Tipps und Hilfestellung beim Formulieren und Erstellen des Bewerbungsschreibens. Einfach mal vorbeigehen und fragen.
Die Experten des BiZ Saarlouis beispielsweise geben allgemeine Tipps zum Anschreiben:

  • Stilfragen (kurze Sätze, kein Nominalstil, wenig „Ich-Formulierungen“)
  • Kopfzeile (auf  Vollständigkeit und richtige Schreibweise achten)
  • Betreff (ermöglicht klare Zuordnung)
  • Anrede (persönlichen Ansprechpartner herausfinden)
  • Einstieg (wie man Kenntnis von der Stelle erhielt)
  • Hauptteil (gegenwärtige Tätigkeit, Eignung für die Stelle), Stärken)
  • Schlussteil (Eintrittstermin, Bitte um Persönliche Einladung)
  • Grußformel (Mit freundlichen Grüßen)
  • Handschriftliche Unterschrift (guter Stift, blaue Tinte)

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