Zweibrücker Fechter messen sich in Kassel

ZWEIBRÜCKEN/KASSEL Zum echten Kräftemessen kam es bei den Internationalen Hessischen Senioren-Einzel-Meisterschaften im Fechten in Kassel. Das Qualifikationsturnier des Deutschen Fechterbundes für die Deutsche Rangliste und Nominierung für die Weltmeisterschaften vom 8. bis 14. Oktober in Livorno, Italien, zog es 273 weibliche und männliche Teilnehmer an zwei Wettkampftagen in den Waffen Florett, Degen und Säbel auf die Planche. Auch die Florett-Fechter Tobias und Vater Volker Petri von der VT Zweibrücken punkteten für die DM-Rangliste in den Altersklasse AK 40 und AK 70. Im Endresultat belegten Volker und Tobias Petri den achten Rang. Für den Fechtmagnet Kassel sorgte die deutsche Senioren- Delegation von 53 Fechterinnen und Fechter, die bei der WM in Maribor 16 Medaillen erkämpften. Sie belegten hinter USA und vor Italien, Großbritannien und Frankreich den zweiten Platz im Medaillenspiegel. Für die beiden VTZ-Fechter war es Ansporn sich mit Welt-, Europa- und Deutschen Meister die Klingen zu kreuzen. Zum Auftakt der großen Ausscheidungsrunde traf der 40-jährige Youngster Tobias Petri im ersten Gefecht auf den Russen Alexey Polosian (Dynamo Moskau).

Der schlanke Südwestdeutsche Meister fand gegen den Bär aus Russland keine Einstellung und verlor als Debütant mit 1:5. Ein Auf und Ab gab es bei den hochkarätigen Gefechten mit dem Ziel den Einzug unter die Top Acht zu kommen. Beim Platzierungsgefecht für die 16er Direktausscheidung landete Tobias Petri einen 5:4 Sieg gegen Sorin Pop (Kirchheim).

Für den Einzug ins Viertelfinale musste Sohn Tobias erneut gegen Sorin Pop antreten und gewann nun klar mit 10:6. Im Kampf unter die vier besten Athleten stand er dem späteren Turniersieger Stephan Bair (Stuttgart) gegenüber und fand mit 4:10 keine Mittel. Rang acht und Platz 10 in der aktuellen DFB Rangliste war die Belohnung und zusätzliche Motivation für die neue Herausforderung in der Seniorenklasse. Vater Volker Petri stand parallel in der Sporthalle Bettenhausen auf der Planche und konnte die Herausforderungen wie sein Sohn in der AK 70 erfüllen.

In der 16er Direktausscheidung lieferte der Niederauerbacher gegen den Deutschen Mannschaftssieger Manfred Konnes (Duisburg) ein 10:2 Sieg ab und stand ebenfalls unter den besten acht Florettfechter. Für den Einzug ins Halbfinale konnte Volker Petri, dritter der DM, gegen den Deutschen Meister und fünfter der WM, Hanns Prechtl (Nürnberg) anfänglich in Führung gehen. Trotz einer enttäuschenden 4:10 Niederlage war Volker Petri mit Platz acht zufrieden und konnte damit seinen siebten Platz in der deutschen Rangliste festigen. red./jb/Foto: VTZ

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