Zu Geysiren und Museen

Jahresausflug des Historischen Vereins der Gemeinde Nalbach in die Vulkaneifel

NALBACH „Maare und Heimatgeschichte“, lautete das Motto des Jahresausfluges, den der Historische Verein der Gemeinde Nalbach e. V. durchführte.

Annähernd 50 Mitglieder, Angehörige und Gäste nahmen an der informativen Exkursion in die Vulkaneifel und ins Wallerfanger Heimatmuseum teil. Der Tagesausflug endete in gemütlicher Runde in heimischen Gefilden im Hotel-Restaurant Litermont. Vereinsmitglied Dr. Friedwalt Weber hatte sich bereiterklärt, die fachliche Begleitung der Exkursion in die Eifel zu übernehmen.

Bereits während der Fahrt mit dem Bus nach Daun erläuterte der diplomierte Geologe den Ausflugsteilnehmern sehr verständlich und unterhaltsam die Entstehungsgeschichte und Beschaffenheit der Erdkruste in der Region Saarland/Eifel. Am Ziel gab es Gelegenheit, das Umfeld des Weinfelder Maares, auch totes Maar genannt, zu Fuß zu erkunden. Vor der Begehung nannte Weber Details zur Entstehungsgeschichte der insgesamt drei Dauner Maare.

Leider zeigten sich die Maare an diesem Tag teilweise in Nebel verhüllt. Dennoch bekamen die Exkursionsteilnehmer einen Eindruck von der melancholischen Atmosphäre um das 487 Meter hoch gelegene und 51 Meter tiefe Weinfelder Maar. „Dieses so genannte stille Auge der Eifel ist vor mehr als 20000 Jahren entstanden“, bestätigte Weber. Ein weiteres Highlight der Exkursion war der Besuch des Dauner Vulkanmuseums mit seinen interaktiven Ausstellungsräumen.

Danach ging es zu einem spektakulären Kaltwasser-Geysir in Wallenborn. Dort schießt alle 35 Minuten, wie von Geisterhand gesteuert, eine faulig riechende Wasserfontaine in die Höhe. Am Ende der Besichtigungstour stand ein Besuch des vorbildlich gestalteten Wallerfanger Heimatmuseums auf dem Programm. Dort führte der frühere Landrat Dr. Peter Winter durch eine Sonderausstellung, und erläuterte die Ortsgeschichte sowie Historie der bekannten Industriellenfamilie Boch-Galhau. red./mk

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