Wo war die Grenze?

Am Sonntag, 18. Februar, kann das Zollmuseum wieder von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Wo war bis zum „Tag X“ die Grenze zwischen dem Nachkriegs-Saarland in den 1950er Jahren und Deutschland? Wer weiß heute noch, welche Grenzübergänge man benutzen konnte, um ins Reich zu fahren?

HABKIRCHEN Eine handgemalte Saarlandkarte aus dem Jahr 1958 wurde dem Zollmuseum Habkirchen vom Hauptzollamt Saarbrücken dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Auf dieser Karte kann man sich sämtliche Grenzübergänge zwischen dem Saarland und dem „Reich“ wieder in Erinnerung rufen. Aber auch der Grenzverlauf und die Grenzübergänge der deutsch-französischen Grenze nach dem „Tag X“ sind auf dieser einmaligen Karte vermerkt.

Auch sonst hat das Zollmuseum einiges zu bieten. Es werden Gegenstände aus dem Berufsalltag der Zollbeamten gezeigt. Historische Schriften und Bilder aus drei Jahrhunderten lassen hier die bewegte Zollgeschichte wieder lebendig werden. Unter den vielen interessanten Exponaten befindet sich auch ein original bayerisches Grenzschild (um 1820).

Das Zollmuseum Habkirchen ist an jedem 3. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Gerne können auch Führungen außerhalb der Öffnungszeiten mit dem Leiter des Zollmuseums, Franz-Josef Fries, vereinbart werden, Tel. (06804) 6871 und (0171) 8763579. Der Eintritt ist frei. red./dos

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