„Wir spenden für die Tafeln!“

Aktion des Sozialministeriums, des WOCHENSPIEGEL und des Globus geht in die vierte Runde

WADERN Das saarländische Sozialministerium, die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH und Globus Handelshof GmbH organisieren in diesem Jahr zum vierten Male die Spendenaktion „Wir spenden für die Tafeln im Saarland“.

Die Mitorganisatoren Ludwig Schokolade und Dr. Theiss Naturwaren sind zum zweiten bzw. dritten Male an der Aktion beteiligt; erstmals ist der Fleischfabrikant Schwamm aus Saarbrücken mit dabei.

14 saarländische „Tafeln“ werden unterstützt

Insgesamt werden bei der Aktion 14 saarländische „Tafeln“ unterstützt, die hilfsbedürftigen Menschen im Saarland unter die Arme greifen und unterstützen.

Staatssekretär Stephan Kolling war dieser Tage gemeinsam mit Samira Kohl und Laura Heintz vom WOCHENSPIEGEL sowie Kai Seiwert vom Globus Losheim in die Räume der „Waderner Tafel“ gekommen, um ganz besondere Spenden zu überreichen: Schokolade, Nüsse und Gebäck, Clementinen, Wurstwaren, Duschgel und Handcreme.

„Wir wollen mit dieser Aktion die insgesamt 14 ehrenamtlich organisierten Tafeln unterstützen, die die hilfsbedürftigen Menschen in unserem Land versorgen. Diese Tafeln vollbringen eine großartige Leistung, die wir mit dieser Spendenaktion auch würdigen möchten, indem wir die Mitarbeiter unterstützen und versuchen, den Hilfsbedürftigen ihre Sorgen einen Moment zu nehmen“, so Staatssekretär Kolling. Er überreichte dem Team von Tafelleiterin Daniela Schmitt-Müller einen Scheck über 500 Euro für eine Weihnachtsfeier der Mitarbeiter.

Sara Kuhn, Dienststellenleiterin des Caritasverbandes Saar-Hochwald, dankte den Spendern für ihre Unterstützung und betonte, die Tafel sei nicht nur Ausgabestelle für Lebensmittel, sondern auch Begegnungsstätte.

„Es werden Rezepte ausgetauscht und viele Gespräche geführt. Einige Kunden erfahren hier den einzigen sozialen Kontakt, den sie noch haben und kommen gerne hierher“. Die Arbeit der Tafel habe nicht nur mit körperlicher Anstrengung zu tun, sondern erfordere auch Sensibilität und ein Zugehen auf die Menschen.

200 Familien kommen zur „Waderner Tafel“

Tafelleiterin Daniela Schmitt-Müller wies darauf hin, dass bei jeder Ausgabe 200 Familien, das sind 530 Personen, zur „Waderner Tafel“ kommen. Auch bei dieser Tafel erlebe man die Kinderarmut. „Wir haben das große Glück, viele Waren von benachbarten Firmen zu erhalten. Dafür ein herzliches Dankeschön“, so die Tafelleiterin. mei

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