„Wenn Reinum lacht – is Fasenacht“

Närrisches Spektakel in den Straßen an Rosenmontag – Über 60 Gruppen werden erwartet

REINHEIM Am Rosenmontag, 12. Februar, steigt der Höhepunkt der Straßenfastnacht im Bliesgau – der Zug in Reinheim. Er wird sich als einer der größten und buntesten Züge in der Region durch die Straßen Reinheims schlängeln. Das Motto lautet wie seit Jahren unverändert: „Wenn Reinum lacht – is Fasenacht“.

Die bewährte Streckenführung wurde auch für den 12. Februar beibehalten. Ortsvorsteher Jürgen Wack ist zum 17. Mal Hauptverantwortlicher des Zuges. Daneben agiert Peter Rung wieder als Zugleiter. Wack informiert, dass sich die Gruppen und Wagen in der Grenzlandstraße, nahe Schule und Grenzlandhalle, aufstellen werden. Anschließend geht es ab 14.11 Uhr durch die Pfälzer Straße, die Saarland- und Keltenstraße zum Verkehrskreisel am Europäischen Kulturpark, wo der Zug endet. Dort müssen die Wagen dann auf dem linken Gehweg abgestellt werden. Fußgruppen können zurücklaufen. Wie schon seit Jahren hat Jürgen Wack sich während der Vorbereitungsphase mit Verantwortlichen von Polizei, DRK und Feuerwehr getroffen und in Sicherheitsgesprächen die notwendigen Maßnahmen veranlasst. Auch die Vertreter vom gemeindlichen Ordnungsamt und der saarpfälzischen Straßenverkehrsbehörde waren involviert.

Gemeinsame Einsatzzentrale

„Vor, während und nach dem Umzug wird eine gemeinsame Einsatzzentrale eingerichtet sein“, teilt Jürgen Wack mit. Eine Informationskette sei zudem erstellt und Erreichbarkeitsdaten ausgetauscht. Auch weist der erfahrene Umzugschef darauf hin, dass Wagen, die keinen „personellen Begleitschutz“ besitzen, für den sie auch selbst sorgen müssen, nicht starten dürfen. Die begleitenden Personen tragen leuchtende Sicherheitswesten, die vor dem Start bei der Zugleitung abgeholt werden können.

Erwartet werden von den Organisatoren – dem Ortsrat und der Arbeitsgemeinschaft der Dorfvereine – zum 53. Umzug innerhalb 57 Jahren über 60 Fußgruppen, Motivwagen und Musikkapellen. Über 800 Akteure wollen ihr närrisches Publikum begeistern. Knapp 33 Zentner Bonbons und andere Leckereien werden unters Volk gebracht. Zuletzt wurden über 18000 Besucher gezählt, die aus der Umgebung, aber auch aus der Pfalz, Lothringen und dem Bitscher Land angereist waren. red./sbFortsetzung im Innenteil

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