Weg vom "blauen Dunst"

(mso). Welcher Raucher wünscht sie sich nicht manchmal, die Freiheit und Gelassenheit, mit der Ihre nichtrauchenden Freunde und Familienmitglieder in geselliger Runde zusammen sitzen bleiben - während man selbst mit den Gedanken schon wieder bei der nächsten Zigarette ist? Dann ist es an der Zeit, ein neues Ziel ins Visier zu nehmen und dieses Schritt für Schritt zu erreichen: die persönliche Rauchfreiheit.

Wie fast überall im Leben ist auch beim Rauchausstieg der Erfolg davon abhängig, welchen Weg man beschreitet, um sein Ziel zu erreichen. Rund 70 bis 80 Prozent der Raucher versuchen ihr Ziel Rauchfreiheit mindestens einmal mit reiner Willenskraft zu erreichen und ihr Verhalten von heute auf morgen zu ändern. Da Nikotin stark abhängig macht, ist der Erfolg mager: nur etwa drei bis fünf Prozent schaffen es.
Am besten spricht man mit seinem Arzt über das Ziel, das Rauchen aufzugeben. Er kennt die Möglichkeiten der medizinischen Rauchentwöhnung. 

Drei Schritte helfen zum Erfolg
1. Testen Sie Ihre Motivation - wollen Sie wirklich aufhören?
2. Legen Sie gemeinsam mit Ihrem Arzt das Behandlungsziel fest und die Etappen, auf denen Sie es erreichen wollen.
3. Bleiben Sie am Ball! Informieren Sie Familie und Freunde über Ihr Ziel. Sie werden Ihnen zur Seite stehen, wenn ein neuer Motivationsschub nötig ist. Denn um wirklich dauerhaft rauchfrei zu bleiben, ist es wichtig, die vom Arzt empfohlene Rauchentwöhnung bis zum Ende durchzuhalten.

Übrigens: Aufhören lohnt sich immer und zu jedem Zeitpunkt. Denn bereits 20 Minuten nach der letzten Zigarette normalisieren sich Körpertemperatur, Blutdruck und Herzschlagfrequenz. Bereits nach zwei Tagen haben sich Geruchs- und Geschmackssinn verbessert. Schon nach circa zwei Wochen fällt das Atmen wieder leichter, man fühlt sich fitter. Und nach einem Jahr halbiert sich das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden.

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