Wanderung

Geschichten im historischen Grenzgebiet

RENTRISCH Der Heimatkundliche Arbeitskreis Rentrisch veranstaltet am 9. Dezember eine Wanderung im historischen Siedlungsgebiet entlang der zunächst nassauisch/leyischen, dann der deutsch-französischen und später bayerisch/preußischen Grenze im Stadtteil Rentrisch. Treffpunkt ist der Parkplatz des Kulturhauses. Die Wanderung startet am Spellenstein, dem Wahrzeichen von Rentrisch.

Heimatkundlicher Arbeitskreis Rentrisch

Die Wanderer passieren zunächst die zuletzt alte bayrisch-preußische Grenze, die 103 Jahre (1816-1919) den Stadtteil Rentrisch von St. Ingbert trennte. Durch das Mühlental, entlang der Hirtenwies`, Höckerlinie, Kabelbrunnens wenden sie sich schließlich dem Anstieg zum Stiefel zu. Hierbei entdecken sie mehrere Grenzsteine mit den eingeritzten Kennzeichen der Territorien des Klosters Wadgassen und Nassau-Saarbrückens von 1759. Während der Wanderung erfahren die Teilnehmer die wechselhafte Geschichte und die wechselnden Grenzen, die sich um das Dorf gezogen haben, aber auch fast längst vergessene Geschichten um den sagenumwobenen Stiefel.

Vom Siefelplateau aus passieren sie bergab das Stiefeler Schloss, den Fliegerstein und kehren zurück zum Bunker. Zum Abschluss gibt es eine Führung durch die letzte begehbare und unzerstörte Bunkeranlage von Rentrisch.

Die Streckenlänge beträgt sieben Kilometer und führt teilweise über unbefestigte Waldwege. Rucksackverpflegung wird empfohlen. Eine Rast am Fliegerstein ist an der Schutzhütte dort vorgesehen. Für Wandergäste, die den Weg zum Stiefel aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen nicht mehr schaffen, wurde beim Forstamt eine Fahrgenehmigung beantragt. Für die Teilnahme ist bis 30. November eine vorherige Anmeldung unter E-Mail info@hak-rentrisch.de oder Tel. (0160) 90924643 erforderlich. red./jj

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