Vorlesewettbewerb 2017/18

Katharina Cullmann vertritt die Maximilian-Kolbe-Schule nun beim Kreiswettbewerb

WIEBELSKIRCHEN Die Maximilian-Kolbe-Schule nimmt bereits seit mehreren Jahrzehnten am Vorlesewettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels mit den Sechserklassen teil. In diesem Jahr wurde die Vorbereitung auf den Wettbewerb erstmals an ein fächerübergreifendes Projekt gekoppelt.

In Deutsch bereiteten die Schüler in den Wochen zuvor eine Präsentation ihres Lieblingsbuches vor. Gestützt auf ein ansprechend gestaltetes Plakat informierten sie hierbei ihre Mitschüler beispielsweise über den Inhalt und den Autor des Buches, charakterisierten die Hauptfiguren und machten ihre Zuhörer neugierig darauf, das Buch ebenfalls zu lesen.

Im Fach „Bildende Kunst“ bastelten sie bunte, teils sehr aufwendig gestaltete Lesekisten, indem sie sich von der Handlung des Buches inspirieren ließen und diese mit Gegenständen füllten, die in ihrem Lieblingsbuch von zentraler Bedeutung waren. Die Schüler konnten somit ihren Vortrag an passenden Stellen mithilfe ihrer Lesekiste visualisieren.

In diesem Rahmen kürten die Sechserklassen ihre jeweiligen Klassensieger, die sie schließlich beim Schulentscheid des Vorlesewettbewerbs vertraten.

Den Anfang machte Zoe Müller aus der Klasse 6.3. Sie stellte zunächst kurz den zweiten Band „Nikkis nicht ganz so glamouröses Partyleben“ der Jugendbuchreihe „Dork Diaries“ von Rachel Renée Russel vor. Danach wurden die Zuhörer durch das besonders ausdrucksvolle Vorlesen der Sechstklässlerin auf eine aufregende Halloweenparty entführt.

Die Jury, welche aus den drei Deutschlehrerinnen der Klassen Müller, Junker und Schäfer sowie Schulleiter Meiser bestand, bewertete hierbei Lesetechnik, Textverständnis, Sprachgestaltung und Betonung.

Die Klasse 6.2 wurde von Katharina Cullmann vertreten. Sie entschied sich für das Buch „Was ist schon ein Hundeleben?“, den ersten Band der Jugendbuchreihe „Sieben Pfoten für Penny“ von Thomas Brezina. Mit viel Ruhe und Gelassenheit las die Schülerin ihre Textstelle vor, in der es um die junge Tierschützerin Penny ging, deren liebstes Hobby das Reiten ist.

Für die Klasse 6.1 ging Sina Reusemann an den Start, die aus dem Buch „Jungs sind wie Kaugummi – süß und leicht um den Finger zu wickeln“ von Kerstin Gier vorlas. Für sie war die Aufregung besonders groß, da sie für ihre zwei erkrankten Klassenkameraden spontan eingesprungen war. Doch auch sie meisterte ihre Aufgabe bravourös und erntete tosenden Applaus.

Nachdem die drei Schüler darüber hinaus einen fremden Textauszug aus Erich Kästners „Pünktchen und Anton“ vorgelesen hatten, fiel die äußerst knappe Entscheidung. Den zweiten Platz teilten sich Sina Reusemann (6.1) und Zoe Müller (6.2), während sich Katharina Cullmann durchsetzen konnte und die Maximilian-Kolbe-Schule beim Kreisentscheid im Februar vertreten wird.

Die Klassensieger erhielten als Preis für ihre tolle Leseleistung neben einer Urkunde jeweils ein extra für sie ausgesuchtes Jugendbuch. red./eck

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de