Völklinger Bahnhofsgeschichten

Film und Lesung mit Alfred Gulden am Donnerstag, 7. Dezember, 19 Uhr

VÖLKLINGEN Auf Einladung der Rosa Luxemburg Stiftung / Peter Imandt Gesellschaft wird Alfred Gulden am Donnerstag, 7. Dezember, 19 Uhr, im Alten Völklinger Bahnhof den Film „Bahnhofsgeschichten“ raufführen. Dazu findet eine Lesung statt.

Der Abend wird von IG Warndt- und Rosseltalbahn als Kooperationspartner unterstützt. Bahnfahrer, Freunde des Alten und Neuen Bahnhofs und alle Interessierte sind eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Noch bis vor wenigen Jahrzehnten waren Bahnhöfe Dreh- und- Angelpunkte im Leben der Saarländer. Fürs Wegfahren und Heimkommen.

Die „Bahnhofsgeschichten“ sind Geschichten, wie sie jedem passieren können, der in Bahnhöfen und mit Zügen zu tun hat. Auf der Suche nach diesen Geschichten begab sich 1995 der Schriftsteller und Filmemacher Alfred Gulden – selbst ein passionierter Bahnfahrer – in verschiedenen Bahnhöfen zwischen Homburg und Merzig.

So drehte der Autor auch im Alten Völklinger Bahnhof, damals fast zur Ruine verkommen, und in Luisenthal.

In seinem Film zeigt Gulden einmal mehr: jeder Bahnhof und seine Nutzer haben eine eigene Geschichte, die es zu erzählen gilt, ja, die erzählt werden muss.

Durch den Niedergang der Montanindustrie und ersten „Bahnreformen“ waren schon vor über 20 Jahren die großen Zeiten der Bahnhöfe vorbei. Doch im Unterschied zu den heutigen, anonymen „Bahnhaltepunkten“ – man denke nur an das neue Bahnhofsgebäude, lebten sie noch.

red./am

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