Viele Hausausgabe zu machen

Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Schmitshausen erfolgt

SCHMITSHAUSEN Der Spatenstich für das lang ersehnte neue Feuerwehrhaus auf dem Wiesengelände in der Zweibrückerstraße 32 ist erfolgt. Dort rollt jetzt der Bagger.

Nach fünfjähriger Planung und langjähriger Wartezeit auf verschiedene Genehmigungen begann der Bau des Feuerwehrhauses. Das Gebäude hat eine Grundfläche von rund 130 Quadratmeter und wird von den Wehrleuten teilweise in Eigenleistung errichtet. Im Herbst 2018 soll die Feuerwehr in ihr neues Domizil einziehen.

Verbandsbürgermeister Thomas Peifer rechnet für den Neubau mit Gesamtkosten von rund einer halben Million Euro. Der damalige Verbandsgemeinderat Wallhalben hatte sich im Jahr 2012 mit dem Standort für das neue Feuerwehrhaus befasst. Diskutiert wurde zunächst der Platz neben dem Gemeinschaftshaus. Die zurzeit noch in der Sonnenbergstraße untergebrachte Feuerwehr lehnte diesen Standort jedoch aus bautechnischen Gründen ab. Der Ortsgemeinderat Schmitshausen befasste sich im gleichen Jahr mit dem Standort für das neue Feuerwehrdomizil. Der in die Diskussion gebrachte Standort neben dem Dorfgemeinschaftshaus wurde wegen des dortigen Spielplatzes ebenfalls verworfen. Man sprach sich schließlich für das Gelände am Ortsausgang in Richtung Wallhalben aus.

Der Verbandsgemeinderat genehmigte im September 2013 die Planungskosten von rund 420000 Euro. Die ersten Aufträge vergab der Verbandsgemeinderat im September. Die einheimische Baufirma Staab führt die Rohbauarbeiten aus. Die Firma Holzbau Müller aus Pirmasens übernimmt die Zimmererarbeiten. Das Dach wird von der Firma Grunder aus Wallhalben gedeckt.

„Wir sind endlich soweit, dass es los geht“, sagte Verbandsbürgermeister Thomas Peifer. Die Gemeinden Schmitshausen und Wallhalben mussten vor dem Spatenstich noch die Grundstücke tauschen, weil das Feuerwehrhaus auf ursprünglich Oberhauser Gemarkung gebaut wird. Die beiden Gemeinden tauschten 3600 Quadratmeter Land. Dies habe das Bauvorhaben verzögert. Im Zuge der kommunalen Gebietsreform hatte die Verwaltung auch ihre Hausaufgaben zu machen, was das Bauvorhaben jedoch nicht behindert habe.

Außerdem mussten viele Details, darunter die Beantragung von Zuschüssen und Einholung verschiedener Genehmigungen geklärt werden, die ein „Normalbürger oft nicht versteht“, betonte Peifer. Auch die Änderung des Flächennutzungsplanes und die Bereitstellung von Ausgleichsflächen führten ebenfalls zu einer Bauverzögerung.

Die Schmithauser Feuerwehr zählt 18 Aktive und vier Jugendfeuerwehrleute.rb

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