Verkehrsberuhigung in Roden

Grüne: Umgehungsstraße allein reicht nicht aus

SAARLOUIS Nach dem Abschluss des Planfeststellungsverfahrens zur B 51neu sind nach Ansicht der Saarlouiser Grünen nun Stadt, Bund und Land gefordert. Roden soll durch Verkehrsberuhigungsmaßnahmen vom reinen Durchgangsverkehr entlasten werden.

Mit der reinen Umgehungsstraße durch die Rodener Wiesen sei nämlich noch nicht alles gewonnen, urteilen die Grünen:

Erst wenn die alte Streckenführung der B51 durch Roden verkehrsberuhigt ist, würden die Anwohner in den Genuss von mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität kommen.

„Wir greifen mit dem Abschluss des Planfeststellungsverfahrens eine alte Grünen-Forderung auf, die genau auf diesen wichtigen Zusammenhang abhebt“, heißt es in einer Erklärung von Gabriel Mahren, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Saarlouiser Stadtrat.

Durch verkehrsberuhigende Maßnahmen soll die Durchquerung von Loris-, Herren-, Gerber- und Schanzenstraße unattraktiver gemacht werden, als die Umfahrung des Teilstückes der alten B51 über die neue Bundesstraße.

Mahren: „Geschieht dies nicht, wird die innerörtliche Verkehrsbelastung auch wegen der immer noch steigenden Zahl von Verkehrsteilnehmern, insbesondere beim Schwerlastverkehr, weiterhin hoch bleiben“. red./am

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