Überzeugender Sieg der Royals gegen Halle

Saarlouiser unter Hermann Paar fertigen neues Team von Rene Spandauw 80:68 ab

SAARLOUIS Nein, es war kein Prestigeduell zwischen dem Ex-Coach Rene Spandauw und dem jetzigen Hermann Paar. Es war ein ganz normales Basketballspiel, das man gewinnen will. Das sagten beide Trainer unabhängig voneinander.

Wer’s glaubt, wird seelig …

In der Stadtgartenhalle flirrte die Luft, die Spannung war bis in die hinterste Ecke zu spüren. Die Zuschauer erregten sich stärker als sonst, die Trommler schienen noch fester drauf zu hauen.

Beide Mannschaften wollten das Spiel unbedingt gewinnen. Das war mal wieder beste Werbung für den Damenbasketball, für Sonntagsnachmittagsunterhaltung par excellence.

Die Anfangsphase war auf beiden Seiten geprägt von Nervosität. Die Royals agierten heute über die gesamte Spielzeit konzentrierter, fokussierter und disziplinierter als ihre Gegnerinnen aus Halle. Und es war wieder einmal Sabine Niedola, die dem gesamten Spiel ihren Stempel aufdrückte – mehr als überragend (32 Pts.; 17 Reb.; 38:51 Min Spielzeit, 0 Fouls). Das ist Weltklasse.

Aber es war heute das Team der Royals, das den Ausschlag zum Sieg gab. Angeführt von einer sehr gut aufgelegten und allzeit präsenten Spielführerin Levke Brodersen, gab die Mannschaft heute über fast die gesamte Spielzeit ein tadelloses Bild ab. So wollen euch die Fans sehen, sagte ein begeisterter Zuschauer neben mir.

Halle kam nicht gut ins Spiel, war technisch unterlegen, spielte zeitweise zerfahren und undiszipliniert und brachte Rene Spandauw ab und an aus der Fassung. Wenn es so nicht funktioniert, dachte sich Spandauw, und appellierte an die körperliche Überlegenheit seiner Spielerinnen. Die Folge war ein Spiel an der oberen Grenze des gerade noch Erlaubten. Saarlouis hielt dagegen und behielt die Oberhand.

Das Spiel endete 80:68.

Bei Saarlouis überragend: Sabine Niedola, ansonsten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Bei Halle fielen ins Auge: Hrynko, Henningsen, Shumpert, Quinn und Schinkel. red./am

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