SPD Lebach berät sich zu neuen Plänen

Umgestaltung der Fußgänzerzone – Probleme mit dem Bitscher Platz

LEBACH Viele Lebacher waren dabei, als am 16. Januar die drei beauftragten Planungsbüros ihre Entwürfe für die Neugestaltung der Lebacher Fußgängerzone und ihres Umfeldes vorstellten: „Fußgängerzone Lebach 2030“. Zwei der vorgestellten Arbeiten fanden viel Zustimmung – sowohl aufseiten der anwesenden Bevölkerung als auch am nächsten Tag im Votum der Fachjury. Der Stadtrat und seine Gremien haben bereits mit den Beratungen über die Entwürfe begonnen.

Die SPD-Stadtratsfraktion wird sich am 13. März, um 19 Uhr im Rathaus gemeinsam mit der Ortsratsfraktion Lebach intensiv mit den Plänen beschäftigen.

Zu diesem Termin sind auch Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke und die Landtagskandidatin Susanne Maurer-Gläser eingeladen.

Unabhängig von der Entscheidung, welcher Entwurf in welchen Arbeitsschritten wann umgesetzt werden kann, ist es nach Auffassung der SPD aber auch wichtig, dass „wir das, was neu in der Fußgängerzone und in ihrem Umfeld passieren soll – z.B. die Schaffung eines Zugangs zur Theel in Form von „Theelterrassen“ nicht losgelöst vom Bitscher Platz und dem Bahnhofsareal gestalten. Es muss unbedingt verhindert werden, dass die Lebacher Innenstadt auf ewig aus zwei Teilen besteht, die nicht miteinander verbunden werden, sondern getrennt durch die Theel und die Hochstraße nebeneinander existieren, als hätten sie nichts miteinander zu tun.“

Und überhaupt sollte nach Meinung der SPD zuerst einmal der Bitscher Platz fertig gemacht werden, d.h., seine Schwachstellen müssen beseitigt werden. „Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Ein- und Ausfahrsituation einfach nur vermurkst ist und die Autofahrer jeden Tag vor eine echte Herausforderung stellt.“ Hier müsse dringend Abhilfe geschaffen und der Gefahrenpunkt entschärft werden. Ebenso sei es ein Unding, dass es Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator, die von der AWO kommend auf den Platz wollen, nahezu unmöglich ist, den hohen Bordstein der „schwimmenden Insel“ zu überwinden. „Und wenn man dann schon mal dabei ist, kann man vielleicht den ungepflegten großen Parkplatz an der Bahn in einen akzeptablen Zustand bringen, da es derzeit nicht danach aussieht, dass ihn jemand bebauen will, und er folglich noch auf unabsehbare Zeit als Parkplatz genutzt werden wird.“

Zu all diesen Problemstellungen hat die SPD-Ortsratsfraktion einen Antrag an den Ortsrat gesandt. Er wird am 29. März um 18 in der Cafeteria des Rathauses beraten werden. Der Ortsrat tagt öffentlich, das heißt die Bevölkerung ist zur Teilnahme eingeladen.red./mk

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