Souveräner Auswärtssieg

Handballer der VTZ gewinnen 19:24 beim SG Gösenroth/Laufersweiler

ZWEIBRÜCKEN Die Handballer der VTZ geben sich auch beim Aufsteiger SG Gösenroth/Laufersweiler keine Blöße und gewinnen souverän und verdient mit 19:24 (6:14). Von Beginn an dominierten sie die Partie nach Belieben und zeigten eine der stärksten Halbzeiten dieser Runde. In der zweiten Halbzeit dann steigerten sich die Gastgeber und konnten den Rückstand verkürzen, ohne dabei der VTZ gefährlich zu werden. Bester Torschütze auf Zweibrücker Seite war Moritz Baumgart, der sieben Treffer zum Sieg beisteuern konnte.

„Wir haben in der ersten Halbzeit den Grundstein für den späteren Erfolg gelegt. Gerade in den ersten 30 Minuten hatten wir eine sehr gute Abwehr mit einem gut aufgelegten Yannic im Tor. Noch besser allerdings war unser Angriffsspiel, weil wir sehr clever und ruhig agiert haben und es immer wieder geschaffte haben den Nebenmann freizuspielen. So konnte Moritz immer wieder auf Linksaußen in Szene gesetzt werden, der das auch gut genutzt hat“, war Grgic nach der Partie voll des Lobes über die Leistung seiner Mannschaft.

Schnell klare Verhältnisse

Seine Jungs legten los wie die Feuerwehr und sorgten schnell für klare Verhältnisse. Nach etwas mehr als sechs gespielten Minuten führten die Saarpfälzer nach zwei Treffern von Martin Mokris und Moritz Baumgart bereits mit 0:4. Erst dann kamen die Gastgeber durch Stefan Hermann zu ihrem ersten Treffer. Doch auch in der Folge blieben die Zweibrücker die klar tonangebende Mannschaft und ließen keine Zweifel am Ausgang der Partie. Beim Stand von 2:9 (15.) nahm SG-Trainer Igor Domaschenko seine erste Auszeit, die aber wenig ändern sollte.

Der Aufsteiger konnte jetzt die Partie etwas offener gestalten, fand aber dennoch kaum Lösungen gegen die hoch motivierten Gäste aus der Rosenstadt. Zur Halbzeit führten die Jungs um Kapitän Philip Wiese beruhigend mit 6:14, die allerdings zum Ende der ersten Halbzeit den Ausfall von Goalie Yannic Klöckner beklagen mussten, der nach einem Kopftreffer von der Außenposition nicht mehr mitspielen konnte. „Yannic hat sich nicht gut gefühlt und wir haben gewechselt“, erklärte Grgic.

Kritik für die zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit zeigten die Rheinländer dann, wieso sie zurecht in der Oberliga-RPS spielen. „Sie haben in der zweiten Halbzeit in der Abwehr wesentlich aggressiver gespielt, wohingegen wir in unserer Defensive immer mal wieder den einen Schritt zu spät kamen. Da war phasenweise bei denen fast jeder Schuss ein Treffer“, kritisierte Grgic die zweite Halbzeit, auch in dem Wissen, dass es dennoch eine sehr starke Leistung seiner Mannschaft war.

Bei den Gästen waren es jetzt vor allem Heinrich Löwen und Anton Domaschenko, die immer wieder die Lücken in der Zweibrücker Defensive fanden und auch zu nutzen wussten. Die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber konnten jetzt den Rückstand immer weiter verkürzen und waren beim Stand von 16:20 (47.) bedrohlich nah gekommen.

Grgic justiert nach

Auch Grgic erkannte das und nahm postwendend die Auszeit, um nochmal etwas nach zu justieren. Seine Mannschaft hatte im Anschluss die richtige Antwort parat und erhöhte nach Treffern von Baumgart und Mokris vorentscheidend auf 16:22 (51.). Auch wenn die Gäste erneut den Rückstand verkürzen sollten, wusste Grgic dennoch, dass „der Sieg nie wirklich in Gefahr war“. Am Ende stand ein hoch verdienter 19:24-Erfolg für die Saarpfälzer zu Buche, die damit die Tabellenspitze verteidigen konnten.

Nach sechs Spielen stehen sechs Siege auf der Habenseite des Spitzenreiters der Oberliga-RPS. Die letzte Niederlage datiert noch aus April, als man Auswärts bei der SF Budenheim verlor. Doch in den kommenden Wochen wird man erst sehen, was dieser mehr als gute Start in die Saison wirklich wert ist.

Noch vier Spiele

Nacheinander geht es gegen die VTV Mundenheim, den Lokalrivalen SV64 Zweibrücken, den HV Vallendar und zum Abschluss die HF Illtal. Nach diesen vier Hammeraufgaben wissen Grgic und seine Jungs wohin die Reise diese Saison gehen kann.

Für die VTZ spielten: Yannic Klöckner, Rouven Latz im Tor, Moritz Baumgart 7, Philip Wiese 5, Martin Mokris 5/5, Wladislaw Kurotschkin 4, Tomas Kraucevicius 2, Lars Scholly 1, Matthias Mohn, Robin Schweitzer, Tobias Stauch, Philipp Mägel.red./dos

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