Sitzposition beim Autofahren: Die richtige Haltung rettet Leben

(dmd). Hand auf’s Herz: Die meisten Menschen stellen genau einmal die Sitzposition im Auto ein und so bleibt sie dann - für alle Zeiten. Doch ist diese Haltung auch die richtige? So, dass sie genug Übersicht bietet und im Falle eines Unfalls vor schwereren Verletzungen schützt? Wie man korrekt sitzt und damit die Fahrsicherheit erhöht, hat der ADAC erforscht und als Ratgeber veröffentlicht.

Die Lehne, die Höhe, die Neigung, die Stellung der Seitenpolster: Moderne Autos bieten immer mehr Möglichkeiten, die Sitzposition individuell anzupassen. Und die meisten Autofahren geben sich damit zufrieden, bequem zu sitzen und einigermaßen Übersicht zu haben. Wer jedoch zu nachlässig mit der Sitzposition umgeht, riskiert neben einer Beeinträchtigung der Fahrsicherheit auch Rückenschmerzen oder vermeidbare Verletzungen, wenn es zu einem Unfall kommt. Zudem ermüdet man schneller, wenn man nicht korrekt sitzt.

Daher sollte man sich zunächst auf die Höhe des Sitzes konzentrieren. Sie muss so eingestellt sein, dass die Sicht in alle Richtungen gut gewährleistet ist. Als nächstes muss der Abstand zu den Pedalen und dem Lenkrad überprüft werden. Die optimale Stellung ist, wenn die Knie beim Drücken der Pedale nicht ganz durchgestreckt sind und das Lenkrad zwischen 25 und 30 Zentimeter vom Brustkorb entfernt ist. Ober- und Unterarm sollten in einem Winkel von 130 bis 160 Grad stehen, um einen optimalen Griff zu gewährleisten.

Zudem muss das Lenkrad so stehen, dass es auf keinen Fall den Blick auf das Armaturenbrett behindert. Die Kopfstützen sollten mit der Kopfoberkante abschließen, die Sitzlehne möglichst aufrecht stehen. Dies gewährleistet, dass der Kopf so nah an den Stützen ist, dass der Nackenbereich bei einem Aufprall gut geschützt ist. Für den Fall, dass die Gurthöhe ebenfalls variiert werden kann, sollte man sie so einstellen, dass der Gurt über dem Schultergelenk verläuft und möglichst eng anliegt. Weder der Oberarm, noch der Hals sollte berührt werden. Zum Schluss sind die Spiegel an der Reihe. Ohne größere Kopfbewegungen sollten sie einen umfassenden Rundum-Blick garantieren.

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