Sich ändernde Erfahrungswelten

Sonderausstellung „Kinderwelten im Wandel“

WADERN Am ersten Adventssonntag, 3. Dezember, öffnet die neue Sonderausstellung „Kinderwelten im Wandel“ ihre Pforten für Besucher. Von 13 bis 18 Uhr können Neugierige bei freiem Eintritt im Stadtmuseum Wadern dem Aufwachsen in unserer Region vom 19. Jahrhundert bis heute nachspüren.

Anhand allgemeiner Entwicklungen, aber auch individueller Kindergeschichten zeigt das Museum, wie sehr sich die Spiel- und Erfahrungswelten in den letzten 200 Jahren verändert haben. Außerdem bietet Museumsleiterin Christina Pluschke um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Sonderausstellung an.

Die Kindheit ist ein ganz besonderer Abschnitt im Leben jedes Menschen und prägt ihn im Guten wie im Schlechten für sein gesamtes weiteres Leben. Damit ist „Kindheit“ ein immer aktueller Bereich der Alltagskultur, der jedoch einem starken Wandel unterliegt. Obgleich jeder von uns seine ganz persönlichen Kindheitserinnerungen hat, sind diese doch immer eng mit dem zeitgeschichtlichen, kulturellen und regionalen Hintergrund verbunden.

Stellvertretend für diesen Wandel stehen auch ganz persönliche Objekte privater Leihgeber aus verschiedenen Zeiten. Ergänzt wird diese Sicht auf die eigene Kindheit durch Plakate jetziger Kinder, aber auch die medial vermittelten Erzählungen vergangener Kindheiten von Senioren. Diese Aspekte der Sonderausstellung wurden entwickelt in Kooperation des Stadtmuseums mit der Klasse 4a der Grundschule St. Martin Wadrill-Steinberg und ihrer Lehrerin Gertrud Mark sowie Bewohnern des Alten- und Pflegeheims St. Sebastian in Nunkirchen, der Heimleiterin Alice Kunz und Gaby Britz vom begleitenden Dienst.

Weitere Infos gibt es im Stadtmuseum Wadern im Oettinger Schlösschen, Marktplatz 4, 66687 Wadern, zu den Öffnungszeiten am Donnerstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Sonstige Öffnungstermine können vereinbart werden. Vom 21. Dezember bis 5. Januar bleibt das Stadtmuseum geschlossen.

Ansprechpartnerin ist die Museumsleiterin Christina Pluschke, Tel. (06871) 507-183 bzw. -106; weitere Infos gibt es auch per E-Mail an stadtmuseum@wadern.de oder online unter www.stadtmuseum-wadern.de.red./ti

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