„Ruhestand“ von Regina Rösch

Der Theaterverein Saargold Humes bringt die Komödie auf die Bühne

EPPELBORN „Ruhestand... – und plötzlich war die Ruhe weg!“ So heißt die Komödie in drei Akten von Regina Rösch, die die Spielleiterin des Theatervereins Saargold Humes, Annette Lambert zusammen mit zehn Schauspielern im Dezember auf die Bühne bringt. Ein tolles Stück, in dem so mancher Zuschauer sich und seine Familie wiedererkennen wird.

Das Ganze wird wieder im gewohnten „Humeser Platt“ gespielt, so dass die Geschichte der Familie Klein und ihrer Nachbarn ganz natürlich von den Akteuren dargestellt wird. Die Lachmuskeln der Besucher werden auf jeden Fall arg strapaziert.

Zweimal besteht die Chance einen unterhaltsamen Theaterabend zu verbringen. Die beiden Vorstellungen gehen am Samstag, 2. Dezember im Pfarrsaal in Humes und am Samstag, 9. Dezember im big Eppel in Eppelborn jeweils um 20 Uhr über die Bühne. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgt das Thekenteam vom Saargold.

Die Bühnenbauer unter der Leitung von Thorsten Biesel haben tolle Arbeit geleistet. Ein schönes Bühnenbild erwartet die Zuschauer und besonders der 3. Akt hat es in sich. Mehr wird hier aber noch nicht verraten.

Für den 2. Dezember gibt es noch einige Karten zum Preis von 8 Euro an der Abendkasse. Die Eintrittskarten für den Big Eppel verkauft die Gemeinde Eppelborn.

Zum Inhalt

Therese Klein ist mit sich und ihrem Leben zufrieden. Sie versorgt das Haus und ihre Familie. Außerdem betreibt sie eine kleine Pension. Die Freizeit verbringt sie am liebsten mit ihren beiden Freundinnen Karola und Gisela.

Doch plötzlich hat dieses wunderschöne Leben ein jähes Ende. Ihr Ehemann Julius verlässt nach über 40 Jahren, in denen er für Frau und Kind aufopferungsvoll und selbstlos geschuftet hat, sein Büro und seine treue Sekretärin Lieselotte Schlüpfer und geht in den Ruhestand.

Während seine beiden Freunde Erwin und Franz-Martin bereits Pläne für gemeinsame Unternehmungen der „Rentnergang“ schmieden, wird Therese schlagartig mit der Erkenntnis konfrontiert, dass ihr gewohntes „Lotterleben“ ein jähes Ende hat.

Ihr frisch pensionierter und handwerklich völlig talentfreier Ehemann hat sich vorgenommen sowohl die Wohnung, als auch seine holde Gattin zügig auf Vordermann zu bringen. Da stehen einige Veränderungen ins Haus! Selbst ihre Tochter Renate und Verdachtsschwiegersohn Stefan, ein „ewiger Student, der nach dem Studium wahrscheinlich gleich in Rente gehen wird“, können nur wenig helfen.

Therese ist schnell am Rande des Wahnsinns und auch bei Gisela und Karola ist nichts mehr so wie es einmal war. Denn angespornt von ihrem Freund Julius beginnen nun auch Erwin und Franz-Martin mit der „Optimierung“ ihrer Ehefrauen.

Die Nerven liegen blank! Der Druck von Seiten der Herren steigt, doch allmählich regt sich bei den Damen der alte Kampfgeist!!! red./eck

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de