Riegelsberger „Grüne“ gegen Doppelspitze beim EVS

RIEGELSBERG Der EVS verteilt Geschenke. Ein Platz wird in der Doppelspitze frei und altgediente oder nicht mehr benötigte Parteimitglieder haben die Chance, sich um einen gut dotierten Posten zu bewerben. Für das üppige Salär kommen die Gebührenzahler auf. Ob man genug Arbeit für zwei Geschäftsführer beim EVS hat, ist dabei zweitrangig, wichtig ist, dass Parteifreunde, diesmal ist die SPD am Zug, unterkommen. Diese Vorgehensweise kennen wir zur Genüge, bei Saartoto u. a. wird das auch so gehandhabt.

Statt die Gelegenheit zu nutzen und auf die Stelle des zweiten Geschäftsführers zu verzichten, hat man mal wieder die Chance verpasst, mit dem Geld der Gebührenzahler verantwortungsvoll umzugehen.

Jahrelang haben wir überhöhte Gebühren wegen schlecht ausgehandelten Verträgen mit dem Betreiber der Müllverbrennungsanlage in Neunkirchen zahlen müssen und nun werden wir wieder geschröpft.

Der EVS beklagt sich, dass seine Kunden ihm so kritisch gegenüber stehen. Wen wundert‘s?

Unser Leserreporter Jürgen Marowsky aus Riegelsberg

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