Rakusho – Klingende Zeichen

Ästhetisch-musikalisches Erlebnis mit Seiji Kimoto und Rudolf Schaaf – Kontrabass

NEUNKIRCHEN Im Rahmen der Ausstellung „Kimoto. Eine Retrospektive“ lädt die Städtische Galerie Neunkirchen am Freitag, 24. November zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung ein. Rakusho, so der japanische Titel, bedeutet so viel wie „Klingende Zeichen“ und steht für ein Musik-Bild oder auch eine Bild-Musik, entstanden im unmittelbaren Bezug zweier Künstler.

Der ausstellende Künstler und Kalligraf Seiji Kimoto und der Musiker und Bassist Rudolf Schaaf schaffen im wechselseitigen Aufeinander-Hören und -Schauen ein improvisiertes Gesamtkunstwerk.

Seiji Kimoto wird vor dem Publikum seine spontane, aber hoch konzentrierte Tuschemalerei in der Zen-Tradition vorführen, während Rudolf Schaaf korrespondierende Klangbilder dazu entwirft. Übergeordnetes Thema der klingenden Zeichen sind „Die 5 Elemente“, die hier sichtbar und hörbar gemacht werden.

Die Grundidee dabei: Beim Malen und Schreiben einer Kalligrafie taucht der Künstler ein in die Stimmung einzelner Worte oder eines Zen-Spruchs, er „hört“ über den Pinselfluss eine Textmelodie. Diese innere Musik macht der Bassist über sein Instrument auch für andere hörbar: Auf einfühlsame Weise greift er Impulse auf und gibt wieder Impulse an den Partner. Der Betrachter wird zum Hörer, der Hörer zum Betrachter.

Die Veranstaltung in der Städtischen Galerie im KULT.Kulturzentrum, Marienstraße 2 beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro.red./eck

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