Neuer Physiksaal am Stadtgartengymnasium

Landkreis Saarlouis hat über 10

SAARLOUIS „Willkommen in meinem neuen Wohnzimmer“, begrüßte Volker Schmidt Bildungsstaatssekretärin Christine Streichert-Clivot, Landrat Patrik Lauer, Schulleiterin Sabine Blatt, Lehrer und Schüler im neuen Physiksaal des Stadtgartengymnasiums Saarlouis.

Für den Physiklehrer und Landesfachleiter Schmidt ist der neue Raum „ideal“ geworden: An der Wand Projektionsflächen, am Pult allerlei Technik und von der Decke hängen sogenannte Power-Würfel, bewegliche Stromanschlüsse, die die Schüler an jeder Tischgruppe direkt nutzen können - alles also, was das Physikerherz höher schlagen lässt. Doch nicht nur die Lehrer fühlen sich wohl im neuen Raum, auch die anwesenden Schülerinnen bewiesen mit ihren Vorführungen, dass der Physiksaal allen Ansprüchen gerecht wird.

Landrat Lauer zitierte den bekannten Physiker Einstein: „Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.“

Lauer weiter: „Aber damit ihr nicht mehr auf göttliche Eingebung angewiesen seid, um richtig komplexe physikalische Probleme zu lösen, haben wir jetzt einen Saal, in dem die Lehrer Physik noch besser beibringen können.“ Der Landkreis Saarlouis habe 102000 Euro in den Umbau investiert, das Ergebnis sei ein Raum, in dem man Schüler für eine Zukunft in den MINT-Berufen begeistern könne.

Staatssekretärin Streichert-Clivot lobte den Landkreis Saarlouis als engagierten Schulträger und betonte, wie viel er in seine Schulen investiere. Mehr junge Menschen, vor allem auch junge Frauen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, sei auch Ziel der MINT(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)-Förderprogramme des Landes. Streichert-Clivot betonte, dass Physik inzwischen mehr sei, als strenge Naturwissenschaft. Dank der Lehrer werde nun der Gemeinschaftsaspekt viel mehr in den Vordergrund gestellt: „Man arbeitet im Team, jeder hat seine Aufgabe und zusammen entwickelt man dann die Projekte weiter.“ In den neuen Räumlichkeiten gebe es viel Platz für Forschergeist und Entdeckungen. red./am

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