Naturparadies im Nordatlantik

Island: Multivisionsshow mit Andreas Huber am Dienstag, 14. November, in der Camera Zwo

SAARBRÜCKEN Andreas Huber zeigt am Dienstag, 14. November, 20 Uhr, in der Camera Zwo seine Live-Multivisionsshow „Island – Naturparadies im Nordatlantik“.

Seit 2002 hat Andreas Huber die faszinierende Vulkaninsel im Nordatlantik regelmäßig bereist, kennen und lieben gelernt. Unterwegs mit dem Auto, Geländewagen, Flugzeug oder zu Fuß machte sich der Fotograf auf, um die unzähligen Gesichter Islands zu entdecken. In seiner neuen Reisereportage nimmt er die Besucher mit in eine beeindruckende Naturkulisse und formuliert mit seinen Landschaftsbildern eine einfühlsame Liebeserklärung an die Insel aus Feuer und Eis. Wer dieses Land der fotografischen Superlative nicht mit eigenen Augen gesehen hat, kann sich die raue, kontrastreiche Schönheit der Landschaft kaum vorstellen.

Hier, wo die europäische und die amerikanische Kontinentalplatte auseinanderdriften, haben gigantische Naturgewalten in Jahrtausenden die einzigartige Landschaft Islands mit ihrer urwüchsigen Natur geformt. In den zahlreichen Hochtemperaturgebieten brodelt, dampft und zischt es unaufhörlich. Geysire schießen Wasserfontänen meterhoch in den Himmel und daneben blubbert es aus unzähligen Schlammtöpfen.

Schroffe Schönheit

Im Gegensatz dazu stehen die riesigen Gletscher und die ebenso zahlreichen wie auch mächtigen Wasserfälle Islands. Die bunten Berge in Island erscheinen in ihrer Farbintensität oft surreal, gerade die Landschaften im rauen und oft auch schroffen Hochland sind von bizarrer Schönheit. In dieser schier unendlichen Weite kann man noch die absolute Stille erleben, die nur vom eigenen Herzschlag unterbrochen wird. Auf seinen Touren besucht der Fotograf auch die touristischen Highlights, wie die Gletscherlagune Jökulsárlón, die bunten Berge von Landmannalaugar, die Golden Circle Tour oder auch die Blaue Lagune. Über der archaischen Vulkanlandschaft im Hochland bei Kerlingarfjöll, die wie kaum eine zweite dem typischen Bild der Insel aus Feuer und Eis entspricht, liegt der typische Geruch des Vulkanismus. Es riecht nach verfaulten Eiern und verbrannten Streichhölzern, aber der visuelle Reiz übertrifft den Geruch bei weitem. Die kochenden Schlammpötte und zischenden Fumarolen lassen zudem ein einmaliges Hörerlebnis entstehen.

Nordlicht über der Hauptstadt

Island ist auch die Heimat vieler Tiere. Neben den allgegenwärtigen Islandpferden darf ein Besuch bei den putzigen Papageitauchern ebenso wenig fehlen wie eine Walbeobachtungstour. Es sind aber immer auch die Begegnungen mit den Menschen, die viel vom Reiz eines Landes ausmachen. Nach dem Besuch bei einem bekannten isländischen

„Naturkünstler“ erfahren die Besucher auch, wie das traditionelle isländische Gericht Hákarl (fermentierter Hai oder auch „Gammelhai“ genannt), hergestellt wird und ob der Fotograf der Geschmacksprobe entkommen kann.

Auch in der Hauptstadt Reykjavik gibt es einiges zu entdecken. Durch die Nähe zum Golfstrom ist Island speziell im Winter um vieles milder, als man gemeinhin annehmen würde. Das war für den Fotografen Grund genug, die isländischen Naturwunder auch bei einer Reise im Februar kennenzulernen. Der Lohn dafür waren einige außergewöhnliche Aufnahmen des Nordlichtes über der Hauptstadt Reykjavik.

Andreas Huber präsentiert die Island-Reportage in digitaler Projektion mit brillanten Standbildern, High-Definition-Filmsequenzen und Musikunterlegung. Mit dem Live-kommentar gibt es Tipps und Informationen für eine eigene Erkundung der Vulkaninsel aus Feuer und Eis.

Tickets im Vorverkauf gibt es in der Camera Zwo. red./sh

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