Naßweiler und Rosbruck feiern 25-Jähriges

Bedeutung der deutsch-französischen Partnerschaft beim Festakt erneut bekräftigt

NASSWEILER Der Ort Naßweiler und Rosbruck haben bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen ihrer Partnerschaft die Fundamente und Zukunft der Jumelage herausgestellt.

In der Festhalle von Rosbruck erinnerten der Bürgermeister von Rosbruck, Pierre Steininger und der Ortsvorsteher von Naßweiler, Hans-Werner Franzen, an die Anfänge im Jahre 1992. Zu den zahlreichen Begegnungen und Aktivitäten seither gehören die gegenseitigen Besuche der Räte ebenso wie die jährliche Partnerschaftswanderung.

Die Partnerschaft geht zurück auf eine Initiative des Naßweiler Ortsvorstehers Hans-Werner Franzen und des damaligen Bürgermeisters von Rosbruck, Roger Guldner.

Der Einladung zu der Feier waren Bürger, Vereinsvertreter und zahlreiche Ehrengäste.

Bürgermeister Jörg Dreistadt von Großrosseln, der Präsident des Gemeindeverbandes Forbach, Laurent Kalinowski, der Vertreter der saarländischen Landesregierung, Dr. Martin Niedermeyer, Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und die Bundestagsabgeordnete Josephine Ortleb betonten in ihren Grußworten die Wichtigkeit von grenzüberschreitenden Partnerschaften im Sinne einer europäischen Zusammenarbeit.

Zwischen den Grußworten, von denen Karsten Deetz eine kurze Übersetzung in der jeweils anderen Sprache wiederholte, wurden die Gäste durch gemeinsame Tanzvorführungen des Turnvereins Naßweiler mit dem Tanz- und Kreativzentrum Larrisa Quinten unterhalten.

Nachdem Bürgermeister Steininger und Ortsvorsteher Franzen die Partnerschaft durch Austausch von Urkunden bekräftigt hatten, wurde der offizielle Teil des Programms durch Liedbeiträge der Hofsänger vom Karnevalverein Hinne Hott Naßweiler aufgelockert.

Das gemütliche Beisammensein bot Gelegenheit, sich zu unterhalten und zum Erfahrungsaustausch.

Als gute Idee stellte sich an dem Abend der für Naßweiler Bürger angebotene Fahrdienst heraus. Udo Hinnüber brachte mit dem City-Mobil der Gemeinde Großrosseln über zwanzig Gäste gut nach Rosbruck und wieder zurück.

Während der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Partnerschaft, so wie es Ortsvorsteher Franzen ausdrückte, nach wie vor nicht nur eine offizielle Angelegenheit ist, sondern eine quicklebendig, aktive Partnerschaft der Menschen über die Grenze hinweg. red./am

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