Mit kleinen Maßnahmen viel erreichen

(djd). Die Energiewende ist in vollem Gange: Hausbesitzer tragen mit besserer Dämmung und effizienteren Heizanlagen zu ihrem Gelingen bei. Doch was können Mieter tun, um einen Beitrag zu leisten und die Energiekosten zu senken? Immerhin wohnen über 50 Prozent der Deutschen zur Miete, prozentual ist das mehr als in jedem anderen EU-Land. Auf Heiztechnik und Dämmstandard ihrer Wohnung haben Mieter nur wenig Einfluss. "Möglichkeiten zu sparen und dabei den Komfort zu verbessern, gibt es aber auch für Mieter", meint Oliver Schönfeld, Bauen-Wohnen-Autor beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Stromfressern auf der Spur

Viele kleine Maßnahmen können in ihrer Gesamtheit eine Menge bewirken. "In jeder Wohnung gibt es Energiesparfallen zu entdecken", so Oliver Bolay, Geschäftsführer beim bundesweit tätigen Strom- und Gasanbieter "E wie Einfach". Wer bewusst durch seine Wohnung gehe und gezielt nach Potenzial zum Energiesparen suche, finde oftmals entscheidende Ideen. Nach Erhebungen dieses Energiedienstleisters kann man durch Verhaltensänderungen bis zu 15 Prozent Energie sparen. So sollte man möglichst oft den Standby-Modus des Fernsehers oder PCs abschalten, Ladekabel aus der Steckdose ziehen, wenn sie nicht gebraucht werden, oder morgens und abends Stoßlüften statt die Fenster den ganzen Tag über zu kippen. Mit solchen Maßnahmen können auch Mieter ihre Energiekosten maßgeblich senken.

Den eigenen Verbrauch besser einschätzen

Eine gute Hilfe bieten auch Energierechnungen, die den eigenen Verbrauch mit dem Durchschnittsverbrauch anderer Haushalte vergleichen. "Der Kunde erhält Transparenz über sein Verhalten und kann sich noch gezielter auf die Suche nach unnötigem Energieverbrauch machen - oder sich freuen, wenn seine Rechnung bereits unter dem Durchschnitt vergleichbarer Haushalte liegt", erklärt Oliver Bolay. Auf der Website www.e-wie-einfach.de beispielsweise findet man weitere Informationen zum Energiesparen.

Heimlichen Energiefressern den Saft abdrehen

(djd). Elektronische Geräte "laufen" in der Regel nicht mit 220 Volt aus der Steckdose und haben daher einen Transformator vorgeschaltet. Der aber ist in Betrieb, solange er angeschlossen ist und verbraucht daher auch im Standby-Betrieb Strom. Moderne Geräte verfügen über Öko- oder Auto-Off-Schalter, die den Standby-Betrieb abschalten - darauf sollte man beim Neukauf achten. Bei älteren Geräten hilft nur: Ausstöpseln oder über eine schaltbare Steckdosenleiste anschließen. Unter www.e-wie-einfach.de gibt es mehr Wissenswertes zum Energiesparen.

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de