Mehr Platz, um den Menschen vor Ort helfen zu können

Neue Büroräume der Caritas Sozialstation Lebach-Schmelz eingeweiht

LEBACH Pfarrer Hermann Zangerle hat Ende September die neuen Büroräume der Caritas Sozialstation Lebach gesegnet. „Ich übergebe die neuen Räume mit einem weinenden Auge, weil die Sozialstation vorher in den Räumen der Kirchengemeinde untergebracht war“, sagte Zangerle. „Aber ich bin mir sicher, dass wir weiterhin miteinander verbunden bleiben.“

Zur Einweihung der neuen Räumlichkeiten waren rund 60 Gäste da, darunter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation, ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Mitglieder der Fördervereine der Station. Auch Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill war zur Segnung gekommen. Er beglückwünschte den Caritasverband Saar-Hochwald e.V. zu dem Beratungsangebot, das sich im Laufe der Jahre immer weiter ausgeweitet habe. „Darauf können sie stolz sein!“, sagte Brill. „Die Caritas ist mehr als nur eine Organisation. Sie steht für eine Grundüberzeugung der Hilfe gegenüber den Menschen.“ Brill wünschte der Sozialstation weiterhin viel Erfolg, „dass sie weiterhin ihren Beitrag für ein würdiges Leben unserer Mitbürger leisten können.“

Der Umzug in die neuen Büroräume Am Markt 15 in Lebach ging sehr schnell vonstatten, wie Judith Thiel, Pflegedienstleiterin der Caritas Sozialstation berichtete. Man sei froh, die Räumlichkeiten gefunden zu haben. Besonders dankte sie auch den neuen Vermietern, der Familie Rückherr. „Die alten Räume in der Pfarrgasse sind einfach zu eng gewesen“, erklärte Thiel. „Hier stehen uns zwei zusätzliche Büroräume und ein großer Teambesprechungsraum zur Verfügung.“ Insgesamt werden ab sofort etwa 34 der 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Lebacher Markt arbeiten.

Die Caritas Sozialstation betreut etwa 250 Patienten in Lebach und Schmelz. Häusliche Krankenpflege, hauswirtschaftliche Unterstützung, stundenweise Betreuung zu Hause und die Beratung in Sachen Pflege und Betreuung gehören zu den Hauptaufgaben der Caritas Sozialstation. Außerdem gehört das Café Plauderstübchen in Lebach-Steinbach, in dem Demenzberatung und Pflegekurse für Ehrenamtliche angeboten werden, zur Sozialstation dazu. Hier soll im Laufe des nächsten Jahres außerdem eine Tagespflege angeboten werden, wie Pflegedienstleiterin Thiel ankündigte.

Nach den Grußworten des Direktors des Caritasverbandes Saar-Hochwald e.V., Hermann-Josef Niehren, des Bürgermeisters und der Pflegedienstleiterin segnete Pfarrer Zangerle noch die Kreuze, die künftig in den Büroräumen hängen werden. Er wünschte der Sozialstation Gottes Segen und viel Erfolg für die Zukunft. „Gerade im Zuge der Umsetzung der Bistumssynode können wir die Caritas Sozialstation als Vorreiter sehen, denn sie hat schon immer über den Tellerrand hinausgeschaut und sich nicht nur um die Menschen in der Stadt, sondern auch in Schmelz oder den umliegenden Gemeinden gekümmert!“

Weitere Informationen: www.caritas-saarlouis.de.red./mk

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