Mehr Mobilität für die Flüchtlingshelfer

Aus Gewinnspar-Erlösen stiftet die KSK der Stadt Saarlouis einen Kleintransporter

SAARLOUIS Vermutlich zwischen 550 und 600 Flüchtlinge wird die Kreisstadt Saarlouis bis zum Jahresende untergebracht haben.

„Ohne den großen Einsatz unserer haupt- und ehrenamtlichen Helfer wäre dieser Kraftakt gar nicht möglich“, betonte Bürgermeisterin Marion Jost beim Besuch bei der Kreissparkasse Saarlouis.

Erfreulicher Anlass: Die KSK hat der Stadt einen Kleintransporter der Marke Peugeot Partner zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe gestiftet. Ermöglicht wurde die Spende aus den Erlösen des Sparvereins Saarland.

„Wir können diese Hilfe wirklich sehr gut gebrauchen“, bedankte sich Jost bei KSK-Vorstandsmitglied Stephan Eisenbart, der vor der KSK-Geschäftsstelle am Kleinen Markt den Autoschlüssel überreichte. „Es gibt immer etwas zu transportieren“.

Das geräumige Fahrzeug soll die mehr als 70 Helfer in den unterschiedlichen Bereichen unterstützen, etwa bei der Begleitung neu zugewiesener Flüchtlinge beim Bezug der Wohnung, bei Behördengängen, ersten Einkäufen, bei der Anmeldung in Kitas und Schulen oder beim Transport von Möbeln oder Sachspende

. Bislang gab es für solche Dienste lediglich ein einziges Fahrzeug, und das ist meistens unterwegs.

Die Stadt Saarlouis leiste Großes bei der Flüchtlingsunterbringung, lobte Stephan Eisenbart: „Und wir sind froh, dass unsere Gewinnsparer immer noch gut bei der Sache sind und Hilfen wie diese möglich machen“.

In den nächsten Wochen wird die Kreissparkasse insgesamt sieben Fahrzeuge an Hilfsorganisationen im Landkreis Saarlouis übergeben.

Stete Nutznießer beim Gewinnsparen sind karitative Einrichtungen und Sozialstationen im ganzen Saarland. Ihnen konnten bislang 1396 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden, davon 267 im Kreis Saarlouis.

Jährlich fließen auf diese Weise rund 900000 Euro an gemeinnützige Organisationen. red./am

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