„LandAufSchwung“ fördert Verkaufsfahrzeug

Keimbacher Hof mit mobiler Filiale in Niederlinxweiler und Wolfersweiler unterwegs

WOLFERSWEILER Mit einem kleinen Stehempfang vor dem Verkaufswagen haben Landrat Udo Recktenwald, Bürgermeister Andreas Veit und Ortsvorsteher Eckhard Heylmann zusammen mit Vertretern der KuLanI und LandAufSchwung die neue mobile Filiale des Keimbacher Hofladen begrüßt. Tags zuvor hatte der Verkaufswagen bereits in Niederlinxweiler Premiere.

In Niederlinxweiler wird die mobile Filiale künftig donnerstags von 14 bis 17 auf dem Dorfplatz bereit stehen. In Wolfersweiler können die Kunden freitags von 9 bis 16 an der Bushaltestelle in der Ortsmitte frische Wurst- und Fleischwaren erstehen. Das Sortiment umfasst aber auch Produkte anderer Direktvermarkter der Region wie beispielsweise Öle, Nudeln, Eier und vieles mehr.

„Wir sind auch gerne für Anregungen seitens unserer Kunden offen, was wir noch in unser Sortiment mit aufnehmen sollen“, erklärte Matthias Beck, der zusammen mit der aus Wolfersweiler stammenden Sonja Sartorius den Keimbacher Hof und den Hofladen betreibt. Der Hof liegt nicht weit vom Marienkrankenhaus in St. Wendel auf dem Oberlinxweiler Bann.

Auf dem Hof grasen im Sommer die Mutterkühe der alten, lokalen Rasse Glanvieh. Außerdem werden Mastschweine gehalten, die überwiegend mit Getreide aus eigenem Anbau gefüttert werden. Darüber hinaus finden sich Burenziegen, Kaninchen und Hühner unter den Nutztieren. Aus dem Fleisch der Tiere entstehen bei handwerklichen Metzgern der Region leckere, gehaltvolle Wurstsorten in großer Vielfalt, verrät der Infoflyer, der am Verkaufsstand ausliegt.

Der Verkaufswagen wird im Rahmen des Bundesmodellprojekts LandAufSchwung mit 25149 Euro gefördert. Landrat Udo Recktenwald überbrachte den entsprechenden Bewilligungsbescheid. Die Summe deckt 40 Prozent der Kosten von rund 62000 Euro, wie der Landrat erläuterte. „Die Einrichtung dieser mobilen Verkaufsstelle in Niederlinxweiler und hier in Wolfersweiler ist ein wichtiger Beitrag dazu, die Nahversorgung unserer Dörfer weiter sicher zu stellen“, so Recktenwald. Dies sei im Rahmen der Initiative LandAufSchwung ein Paradeprojekt, um zu zeigen, was man entwickeln kann.

Bürgermeister Andreas Veit verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass der zentrale Standort in Wolfersweiler an der B 41 dazu führe, dass auch der ein oder andere Nohfelder, Mosberger oder Walhauser Bürger das Angebot wahrnehme. jam

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