KSV Köllerbach gewinnt beim KV Riegelsberg

Heimkampf am kommenden Samstag gegen die Ringer-Staffel des MC Merken

KÖLLERBACH In der Ringer-Bundesliga West gab sich der KSV Köllerbach auch am neunten Kampftag bei seinem Auftritt in der Riegelsberger Lindenschule keine Blöße. Der noch unbesiegte Spitzenreiter legte beim Nachbarschaftsduell gegen den Tabellenletzten KV 03 Riegelsberg bei seinem Auswärtskampf eine fast schon beängstigende Dominanz an den Tag. Die Mannschaft von Teamleiter Thomas Geid verwies am Samstag, 4. November, die Riegelsberger Ringer-Staffel mit 28:4 klar in ihre Schranken. Das Heim-Team des sportlichen Leiters Edgar Paulus gelangte an diesem Kampfabend lediglich zu einem einzigen Sieg. Und diese vier Siegzähler fuhr der Riegelsberger Kevin Müller in der leichtesten Gewichtsklasse bis 57 kg (griechisch-römisch) ein. Er bezwang Köllerbachs Ersatz-Ringer Sergio Schäfer, der erneut den am Blinddarm operierten Dennis Decker vertrat, mit 16:0 und wurde damit technisch überlegener Punktsieger.

In den anderen neun Matten-Duellen setzten sich ausnahmslos die Ringer des KSV Köllerbach siegreich in Szene. So behauptete sich Freistil-Spezialist Valentin Seimetz in der Gewichtsklasse bis 61 kg mit 12:2 gegen seinen Riegelsberger Gegenüber Moritz Paulus. Und in der Kategorie bis 66 kg siegteder Greco-Spitzenringer Etienne Kinsinger gegen Henrik-Lars Schmitt 0:15. Mihail Sava bestach in der Klasse bis 71 kg durch seine perfekte Freistil-Kunst. Er trumpfte gegen den Ex-Köllerbacher Decker mit 16:0 auf und stand nach gut einer Minute als technisch überlegener Punktsieger fest. Auch Marc-Antonio von Tuggginer trug sich als Greco-Spezialist in der Gewichtsklasse bis 75 kg A in die Köllerbacher Siegerliste ein. „Toni“ ließ den Riegelsberger Carsten Di Franco sechs Minuten lang einfach nicht zur Entfaltung kommen und ging folgerichtig als 7:0-Punktsieger von der Matte.

Technisch überlegen

Auch in der Klasse bis 75 kg B bot Köllerbachs Kapitän und Freistil-Ass Andrij Shyyka erneut eine überzeugende Vorstellung. Er hielt den Riegelsberger Bulgaren Georgiy Zlatov deutlich mit 14:3 Punkten nieder. Timo Badusch, der als Greco-Ringer in die Gewichtskategorie bis 80 kg aufgerückt war, kassierte die maximalen vier Siegzähler bereits an der Waage. Sein Gegner Markus Chmiel brachte über drei Kilo Übergewicht mit. Aber auch auf der Matte gab Badusch klar den Ton an. Mit 15:0 Punkten gewann er technisch überlegen.

In der Gewichtsklasse bis 86 kg musste Köllerbachs zuverlässiger Freistil-Ringer Istvan Vereb gegen Andreas Skodawessely auf die Matte. Der Ungar, der jetzt im zweiten Jahr für den KSV Köllerbach an den Start geht, traf auf einen tapfer kämpfenden Riegelsberger Athleten. Doch die 3:8-Punktniederlage konnte Skodawessely gegen Vereb trotzdem nicht verhindern. In der Klasse bis 98 kg brachte KSV-Teamleiter Thomas Geid seinen französischen Vorzeige-Athleten Melonin Noumonvi zum Einsatz. Der Ex-Weltmeister aus Paris, der die griechisch-römische Stilart pflegt, behielt gegen den stark dagegenhaltenden KV-Ringer Marius Braun mit 6:0 Punkten die Oberhand.

In der schwersten Gewichtsklasse bis 130 kg präsentierte sich für den KSV Köllerbach erstmals in dieser Saison Oleksandr „Sascha“ Khotsianivskyi. Der bärenstarke Ukrainer ließ gegen den Franzosen Maxime Francois keinerlei Zweifel an seinen außergewöhnlichen ringerischen Fähigkeiten aufkommen. „Sascha“ wurde nach exakt 52 Sekunden mit 16:0 vom vorzüglichen Mattenleiter Christian Deeken, der beim TV Aachen-Walheim als Kampfrichter gelistet ist und im holländischen Maastricht wohnt, als technisch überlegener Punktsieger ausgerufen.

Der KSV Köllerbach bestreitet am Samstag, 11. November, um 19.30 Uhr in der Kyllberghalle seinen nächsten Heimkampf. Gegner der Saarländer ist dann die Ringer-Staffel des RC Merken aus Nordrhein-Westfalen. red./sh

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