Kommt die Nordsaarlandklinik nach Lebach?

SPD Lebach begrüßt entsprechende Überlegungen

LEBACH Seit vor mehr als einem Jahrzehnt erste Gerüchte über eine möglicherweise ungewisse Zukunft des Lebacher Krankenhauses auftauchten, unterstützt die SPD Lebach alle Bemühungen, die darauf abzielen, diese wichtige Einrichtung zu erhalten.

Hier sei an die Unterschriften- und Aufkleber-Aktion „Ja zu unserem Krankenhaus“ erinnert. „Unsere Solidarität galt und gilt dabei immer in besonderem Maße den Beschäftigten, die durch erhebliche Gehaltseinbußen ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilisierung des Hauses leisteten – also quasi mit ihrem eigenen Lohn ihren Arbeitsplatz mitfinanzierten“, erklärt Anna Schmidt, SPD-Fraktionsvorsitzende. „Auch vor diesem Hintergrund haben wir die Presseveröffentlichungen der vergangenen Tage zum Thema „Kommt Nordsaarland-Klinik nach Lebach?“ mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Wir begrüßen entsprechende Überlegungen der Kölner Beratungsfirma Aktiva, eine mögliche Nordsaarlandklinik in Lebach anzusiedeln.“

Diese Firma war vom saarländischen Gesundheitsministerium mit einer Machbarkeitsstudie für eine solche Klinik beauftragt worden. Die Macher der Studie empfehlen die Schaffung eines 300-Betten-Hauses mit einem breiten Leistungsspektrum. Unabdingbare Voraussetzung dafür, dass ein so konzipiertes Haus wirtschaftlich betrieben werden könne, sei der Zusammenschluss der CTT, der SHG und der Marienhaus GmbH zu einer gemeinsamen Trägerschaft. Als Standort der Klinik empfehlen die Gutachter Lebach, denn das „CTT-Krankenhaus sei wegen seiner Lage, als auch aufgrund seiner vorhandenen Strukturen geeignet.“ (Saarbrücker Zeitung vom 2./3. Dezember 2017).

Die Machbarkeitsstudie wird in die Überlegungen für einen neuen Krankenhausplan einfließen. Noch in diesem Monat wird es Gespräche der Landesregierung mit den Krankenhausträgern geben.

„Diese Klinik am Standort Lebach wäre eine leistungsfähige Klinik im Herzen des Saarlandes, die sowohl für die Menschen aus dem Norden des Saarlandes als auch für Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Einzugsbereich Eppelborn, Heusweiler, Nalbach eine hochwertige medizinische Versorgung mit kurzer Erreichbarkeitszeit darstellen würde“, betont Schmidt.red./mk

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de