Kleinod der Kirchen- und Orgelbaukunst

Christian Brembeck spielt an der historischen Schlimbach-Orgel in Erbach

ERBACH Die Pfarrei Hl. Johannes XXIII in Homburg-Erbach und die Katholische Erwachsenenbildung Saarpfalz (KEB) laden am Sonntag, 15. Oktober, um 15.30 Uhr zu einer Kirchenführung und um 17 Uhr zu einem festlichen Orgelkonzert in die Kirche St. Andreas (Steinbachtraße 60) nach Erbach ein.

Ein wahres Kleinod der Kirchenbaukunst ist die katholische Pfarrkirche St. Andreas in Homburg-Erbach.

Der neugotische Bau, eine dreischiffige Hallenkirche, ist im Langhaus in drei Joche mit Kreuzrippengewölbe gegliedert und wird im Osten durch einen Chor mit Netzgewölbe abgeschlossen.

Zur prächtigen Innenausstattung zählen die Altäre, die ungewöhnlich reiche Samsonkanzel, die prachtvollen Fenster und das als Sternenzelt ausgemalte Chorgewölbe. Bei einer Kirchenführung um 15.30 Uhr wird Hans Mathieu dieses Kleinod erschließen.

Nicht zu vergessen die 1911 von der seinerzeit renommierten Firma Schlimbach (Würzburg) erbaute Orgel. Die Meinungen der Fachleute über das Instrument gingen bereits damals weit auseinander: von Ablehnung bis Beifall reichte die Bandbreite. 1957 wurde das Instrument durch die Firma Mayer (Heusweiler) teilweise umgebaut und erweitert.

Trotz der Veränderungen ist immer noch überraschend viel vom ursprünglichen Klangzauber der Orgel erkennbar.

Böhm, Bach, Mozart, Liszt, Guilmant und Karg-Elert

Eindrucksvoll unter Beweis stellen wird dies um 17 Uhr der renommierte Musiker Christian Brembeck (Berlin) mit einem eigens konzipierten Programm mit festlicher Orgelmusik von Georg Böhm, J.S. Bach, W.A. Mozart, Franz Liszt, Alexandre Guilmant und Sigfrid Karg-Elert. In dem wunderbaren Kirchenraum verspricht dies ein besonderes Erlebnis zu werden. red./jj

Copyright © wochenspiegelonline.de / WOCHENSPIEGEL 2017
Alle Rechte vorbehalten.