Keine Verfassungsänderung im Sinne der Kommunen

Die Saar-Regierungsparteien CDU und SPD haben erfolgreich eine dringend notwendige Änderung der Verfassung im Sinne der Städte und Gemeinde verhindert. Und das, obwohl sich im Grunde alle einig sind. Insbesondere die SPD hat dagegen gestimmt, nur um den Koalitionsfrieden zu bewahren. Da sieht man mal wieder, wo die Prioritäten liegen. Die von den Oppositionsparteien geforderte Änderung der Verfassung wäre ein wichtiges Signal gewesen, getreu dem Motto der Saarland-Marketingkampagne „Großes entsteht immer im Kleinen“. Die Zeche muss mal wieder der Bürger bezahlen. Der mündige Bürger hat nur die Möglichkeit durch sein entsprechendes Verhalten bei den Wahlen, die Verantwortlichen dafür abzustrafen.

Unser Leserreporter Christian Diedrich aus Weiskirchen

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