Karl Marx macht Station in Völklinger Hütte

Weltkulturerbe ist 2018 Station einer Ringvorlesung der Universität Trier

VÖLKLINGEN 2018 jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum zweihundertsten Mal. Im Jubiläumsjahr macht die Öffentliche Ringvorlesung der Universität Trier „Marx gestern – heute – morgen“ auch Station im Weltkulturerbe Völklinger Hütte.

Am Mittwoch, 4. Juli, spricht Prof. Dr. Meike Sophia Baader, Universität Hildesheim, über „Die Erziehung der Erzieher“ und die Rolle von Karl Marx in der Erziehung nach 1968.

Damit setzen die Universität Trier und das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ihre Bildungs-Kooperation fort. Bereits für die Ringvorlesungen zum „Alten Ägypten“, zu „Buddha“ oder der „UrbanArt Biennale“ haben das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und die Universität Trier zusammengearbeitet.

Auch die Ringvorlesung zu den Zwangsarbeitern in der Völklinger Hütte ist ein Kooperationsprojekt mit der Universität Trier.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir neben der Universität des Saarlandes mit der Universität Trier eine Bildungsinstitution als Kooperationspartner haben, die auf vielen Gebieten wie beispielsweise zur Kultur des Alten Ägypten eine hohe Expertise aufweist. Für viele unserer kulturhistorischen Ausstellungen und den begleitenden Vortragsreihen war diese Partnerschaft mit der Universität Trier sehr wertvoll. Darum freut es uns nun sehr, dass die Universität Trier mit ihrer Ringvorlesung zu Karl Marx Station im Weltkulturerbe Völklinger Hütte macht. Nicht zuletzt durch diese Partnerschaft mit der Universität Trier ist das Weltkulturerbe Völklinger Hütte nicht nur ein Ort der Kultur und ein Ort außergewöhnlicher Erlebnisse, sondern auch ein Ort der akademischen Bildung“, sagt Meinrad Maria Grewenig, Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist das erste Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung, das in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde. Es ist das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist.

Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Anfänge der Völklinger Hütte reichen bis zum Jahr 1873 zurück.

Der erste Hochofen wurde 1883 angeblasen.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals.

red./am

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