Kaltenbachstraße fertig saniert

Neuer attraktiver Zugang zum St. Johanner Markt

SAARBRÜCKEN Oberbürgermeisterin Charlotte Britz hat im Rahmen einer kleinen Feier die fertig sanierte Kaltenbachstraße offiziell eingeweiht. Im September 2016 hatte die Landeshauptstadt Saarbrücken begonnen, den Pflasterbelag zu sanieren und einen barrierefreien Zugang von der Kaltenbachstraße zum St. Johanner Markt zu schaffen. Dazu wurde unter anderem ein taktiler Leitstreifen für Sehbehinderte angelegt. Vorausgegangen waren umfangreiche Leitungsarbeiten der Stadtwerke und des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebs. Zum Abschluss der Bauarbeiten wurden neue Bäume gepflanzt.

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz: „Ich freue mich sehr über das wunderschöne Straßenbild, das die Kaltenbachstraße nach den abgeschlossenen Arbeiten bietet. Sie ist zu einem neuen Blickfang in unserer Innenstadt geworden. Wir hatten zwar eine längere Anlaufzeit, um die unterschiedlichen Interessen der Nutzer unter einen Hut zu bekommen, aber die Mühe hat sich gelohnt. Die Kaltenbachstraße ist jetzt wieder ein attraktiver, einladender Zugang zum St. Johanner Markt. Bürgerinnen, Bürger und alle Gäste, die in die Landeshauptstadt kommen, werden hier deutlich mehr Aufenthaltsqualität erleben.“

Der Pflasterbelag der Kaltenbachstraße wurde kleinteilig in insgesamt elf Bauabschnitten saniert, um Gastronomen und Händler so wenig wie möglich einzuschränken. Die Bauarbeiten begannen zunächst mit Pflasterarbeiten im Einmündungsbereich zum St. Johanner Markt in fünf Abschnitten bis November 2016. In den folgenden sechs Bauabschnitten ab Ende Januar 2017 wurden bei den Arbeiten auf den Bestuhlungsflächen in der Kaltenbachstraße Ausweichquartiere für die Gastronomie ermöglicht. Die Baukosten betrugen insgesamt 700 000 Euro.

Ziel der Arbeiten war es, der gepflasterten Straße wieder ihr ursprüngliches Erscheinungsbild zu geben und sie zudem barrierefrei zu gestalten. Die Maßnahmen wurden in enger Abstimmung mit den Behindertenvertretern durchgeführt. Wichtig war außerdem der künstlerische Aspekt. Das Bodenpflaster, das Ende der 70er Jahre nach Plänen des Künstlers Professor Paul Schneider verlegt worden war, sollte in seiner Form wieder hergestellt werden. red./jb

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