Junge Franzosen zu Besuch

Völklinger Gymnasiasten pflegen Kontakte mit Partnerschülern aus St. Avold

VÖLKLINGEN Schon seit acht Jahren bestehen intensive Kontakte des Kaschnitz Gymnasiums und des Einstein Gymnasiums mit dem Berufsgymnasium Charles Jully in St. Avold.

In regelmäßigen Abständen treffen sich die Oberstufen-Kurse der Schulen und verbringen jeweils einen Tag zusammen, an dem ein Programm mit viel mündlicher Kommunikation absolviert wird.

Bereits im Januar war der E-Kurs Französisch mit den Schülern der beiden Völklinger Gymnasien und der Kursleiterin Heike Schröter nach St. Avold gefahren. Nun kamen die 17 Schüler von Madame Josiane Sprick nach Völklingen. Gut gelaunt nahm man miteinander wieder Kontakt auf, und nach einem Willkommens-Imbiss folgte sogleich das bewährte „Kugellagerspiel“, bei dem das Gespräch mit wechselnden Partnern im Vordergrund steht.

Anschließend befragten sich die Jugendlichen zu ihren jeweiligen Berufswünschen, was Anlass zu intensivem Austausch war.

Als die Jugendlichen zusammen in die Pause gingen, wunderten sich die jungen Franzosen über die vielen „Kleinen“ auf dem Hof. Das sind sie ja in ihrem Oberstufengymnasium gar nicht gewöhnt.

Nach dem Mittagessen in der Cafeteria des MLK machte man einen Spaziergang zum AEG herüber, welches den Gästen natürlich auch gezeigt wurde. Nun kam die sportliche Phase: die Deutschen hatten sich das alte Spiel „Völkerball“ gewünscht, und die französische Seite zeigte sich sehr angetan davon. Es wurde mit sehr viel Engagement

gespielt – das war Spannung pur.

Nach dem Spiel folgte wieder eine Diskussionsphase: es ging nun um die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem französischen Schulsystem. Anschließend ließ man den Tag ausklingen: die mitgebrachten Kuchen wurden verspeist, Saft und Tee getrunken, geplaudert und dem Klavierspiel des MLK-Schülers Maurice Fuchs gelauscht. red./am

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