Information und Tradition

Den Lebacher Bauernmarkt mit allen Sinnen genießen

LEBACH Am Sonntag, 15. Oktober von 10 bis 18 Uhr, verkaufsoffen von 13 bis 18 Uhr richtet der Verkehrsverein Lebach wieder den Herbst- und Bauernmarkt aus, der zum 16. Mal seinen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt Lebach hat.

Tausende von Besuchern freuen sich an der Originalität des Marktes, an dem Farbenspiel und den Düften der angebotenen Waren. Es gibt alles, was zu einem Bauernmarkt gehört: Obst und Gemüse, Blumen und Pflanzen, wärmende Strickwaren und Felle für den Winter.

Es ist ein Markt des Schauens und Kaufens, des von Herzen Genießens.

Es gibt interessante Pilzberatungen – essbar oder nur schön aussehend? Man kann hier ebenso sein Wissen auffrischen wie am Stand des Bienenzuchtvereins, wo anschaulich über die Bienen erzählt wird, deren Lebensraum geschützt werden muss, denn „sterben die Bienen, stirbt auch der Mensch“, mag zwar nicht vorstellbar sein, aber die Umwelt zu schützen ist für Jeden eine wichtige Aufgabe.

Voller Fröhlichkeit können die Besucher über den Markt schlendern, alte Traktoren bewundern oder bei der Eselskutsche stehen bleiben, die von 13 bis 17 Uhr kleine Gäste durch die Motter Straße fährt - eben so, wie die Fortbewegung früher oft üblich war. Dieses Angebot ist quasi ein Geschenk des Verkehrsvereins und daher kostenlos.

Brot aus der Pfalz und Salami aus Frankreich

Die Hetze und Hektik der heutigen Zeit wird ausgeklammert beim Besuch des Bauernmarktes, mit Muse trifft man sich mit Freunden und Bekannten bei leckerem Essen, besucht den rührigen Obst- und Gartenbauverein oder den Saarwaldverein, probiert hier und da ein Gläschen, kostet Häppchen von Nougat, anderen Leckereien oder von dem frischen duftenden Brot aus der Pfalz, der Salami aus Frankreich und vieles mehr.

Während man Ziegen streichelt, dem Korbflechter oder dem Drechsler zuschaut, wartet man auf die Wiesbacher Landfrauen, die seit Beginn fester Bestandteil des Geschehens sind und alle mit ihrer guten Laune anstecken. Es ist spannend, sie immer wieder in anderer Tracht zu sehen, wie sie die Bräuche längst vergangener Zeiten zeigen, mal als Krautschneiderinnen, mal als Hochzeitsgesellschaft, die den Täufling gleich mit dabei hatte. Was sie sich wohl dieses Jahr ausgedacht haben?

15-jähriger Drehorgelspieler

Neu ist in diesem Jahr ein Drehorgelspieler. Der erst 15-jährige Janik Meier ist der weltweit Jüngste in seinem Gewerbe, spielt bei Kirchenkonzerten, die er selbst organisiert hat und kann auf viele Auftritte verweisen, sogar in der Schweiz.

Er selbst besitzt zwei Drehorgeln und spielt in seiner Freizeit im Museum in Weiskirchen, um die wertvollen alten Instrumente zu warten und zu pflegen. Zwischen 13.30 Uhr und 16.30 Uhr geht er durch die Fußgängerzone und die Marktstraße, um die Besucherscharen zu erfreuen.

Nicht zuletzt lockt der Einkauf von 13 bis 18 Uhr, ein Vergnügen, das man auskosten muss, denn Lebach ist etwas Besonderes und seine Fachgeschäfte haben viel zu bieten.

Der Verkehrsverein freut sich auf den Herbst- und Bauernmarkt in seiner Vielfalt und grüßt die Besucher ganz herzlich.red./mk

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