In Consenvoye

Delegation aus Niedersaubach besuchte eine Ausstellung und ein Schauspiel

LEBACH/CONSENVOYE Beim diesjährigen Einsatz der Lebacher Arbeitsgruppe der Kriegsgräberfürsorge in Consenvoye im Juni dieses Jahres erfolgte eine Einladung zu einer Ausstellung und anschließendem Schauspiel unter freiem Himmel am 22. September in Consenvoye. Diese Einladung nahm eine kleine Delegation aus Niedersaubach gerne an. Sie wurde herzlich begrüßt durch Bürgermeister André Dormois und den Gemeinderat von Consenvoye.

Die Ausstellung im Gemeindesaal von Consenvoye zeigte die Geschichte der Fliegerei in der Region Meuse während des Ersten Weltkrieges.

Anschließend fand in einem alten Weinhofgut ein großes Freiluftspektakel statt. Die Gesellschaft „Comme un bruit qui court“ führte ein Stück unter der Regie von Patrice Macel aufgeführt, der dieses auch verfasst hatte.

Laienschauspieler aus Consenvoye brachten ein rührendes und bewegendes Schauspiel dar: „So nah, so fern oder Consenvoye vor hundert Jahren“.

Zum Inhalt des Stückes: 1964 werden zwei alte Veteranen gebeten, etwas zum 50-jährigen Ende des Ersten Weltkrieges zu erzählen.

Hierbei wechseln im Schauspiel die Szenen während des Krieges im Dorf von Consenvoye und lassen die Erinnerungen der beide Männer anschaulich werden.

Bewegende Inszenierung

Sie erzählen über die Auswirkungen auf das zivile sowie soldatische Dorfleben in Consenvoye, das die vier Jahre des Krieges durchgängig von den Deutschen sozusagen vor den Toren Verduns besetzt war.

Gegen Ende des Schauspiels wurde jeder der Gefallenen namentlich zitiert und für ihn ein Kreuz aufgestellt.

Für diese hervorragende Inzenierung bekamen Regisseur und Schauspieler frenetischen Applaus vom Publikum.

Für das nächste Jahr sind in Consenvoye weitere Aufführungen geplant. red./sb

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