Im Reigen der ganz Großen

Fußballer des Lebacher Johannes-Kepler-Gymnasiums beim Bundesfinale in Thüringen

LEBACH Vor einigen Wochen weilten die Jungs (Jahrgang 2005) des DFB/JKG-Fußballprojekts des Johannes-Kepler-Gymnasiums Lebach, die im Juni Saarland-Sieger beim „Jugend trainiert“-Wettbewerb geworden waren, mit den JKG-Sportlehrern Lutz Links und Thorsten Schütte beim Bundesfinale in Bad Blankenburg/Thüringen.

Leider passten die Spielleistungen nicht zu den positiven Rahmenbedingungen und Begleiterscheinungen, denn schon bei der Auslosung erwischten die Lebacher die wohl schwerste Gruppe:

Die Gegner waren drei Schulen aus NRW, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. Diese erwiesen sich als die Kooperationsschulen der Nachwuchsleistungszentren von Schalke 04, Waldhof Mannheim, Hansa Rostock und schickten entsprechend spielstarke Teams auf den Platz, gegen die die jungen JKGler chancenlos waren.

Auch am zweiten Turniertag gegen den Vertreter aus Hessen, das Goethe-Gymnasium Kassel, gab’s nichts zu gewinnen, so dass lediglich gegen Brandenburg mit 1:2 ein erträgliches Ergebnis und gegen Thüringen (Karl-Theodor-Liebe-Gymnasium Gera) ein 2:0 Sieg erreicht wurden.

Die Gründe und Ursachen für das überraschend schlechte sportliche Abschneiden sind sicher vielfältig (fehlende Ernsthaftigkeit/“Professionalität“, Selbstüberschätzung, „Schock des ersten Turniertages“ usw.) und sollen demnächst auch nochmals thematisiert werden

Insofern können und sollten die Erfahrungen bei diesem Top-Turnier eine Orientierungshilfe für die Zukunft sein, denn der Ausflug in den „großen Fußball“ hat gezeigt, was alles möglich ist und welches Niveau erreicht werden muss, um vielleicht einmal „ganz oben“ anzukommen.

red./mk

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de