Im Dialog mit den Bürgern

Information durch Bürgermeister Rolf Schultheis zur Verkehrsbelastung Wohngebiet Dietrichsfeld

FRIEDRICHSTHAL Bürgermeister Rolf Schultheis lud zur Bürgerinformation zum Thema Verkehrsbelastung im Dietrichsfeld ein.

Neben den 51 Anwohnern konnte Rolf Schultheis auch den stellvertretenden Leiter der Polizeiinspektion Sulzbach Siegbert Mörschel sowie den Fachbereichsleiter des Ordnungsamtes Roman Kühn und Sachbearbeiterin Nadine Roos begrüßen.

Die Einladung zum Dialog erfolgte auf Beschwerde der Anwohner aufgrund erhöhten Verkehrsaufkommens im Wohngebiet.

Die möglichen Ursachen waren seitens der Anwohner unterschiedlich bewertet. Während einige die Baumaßnahme in Neunkirchen am „Plättches Dohle“ als Ursache ausmachten, sahen andere den stationären Blitzer in der Neunkircher Straße als Ursache und wieder andere sahen die Parksituation Nähe Johannesschule als Grund.

Um das angesprochene erhöhte Verkehrsaufkommen zu beziffern, vereinbarte Bürgermeister Rolf Schultheis mit Vertretern des Wohngebietes im Rahmen einer Bürgersprechstunde eine Zählung durchzuführen.

Diese wurde mit Hilfe der Polizeidienststelle in Dudweiler und Zählung durch Anwohner vorgenommen. Das Ergebnis bestätigte ein erhöhtes Verkehrsaufkommen insbesondere durch Fahrzeuge aus Neunkirchen kommend, welche wohl eine Abkürzung durch das Dietrichsfeld über die Fichtenstraße nutzen.

Dass die Verwaltung das Anliegen der Bewohner ernst nimmt, konnte Bürgermeister Schultheis im Rückblick auf getroffene Maßnahmen in der Vergangenheit darlegen. Schon 1988 unter dem Amtsvorgänger Bürgermeister Grausam war das Problem ein Thema im Ausschuss.

Damals hat man keine Maßnahmen wegen widersprüchlichen Aussagen der Anwohner getroffen. 2004 wurden durch den Amtsvorgänger Bürgermeister Cornelius in Absprache der Bewohner „Berliner Kissen“ zur Geschwindigkeitsreduzierung eingebaut. 2017 ließ die Verwaltung neue „Berliner Kissen“ einbauen.

Damit widerlegte Bürgermeister Schultheis auch die Aussage eines Anwohners, dass die Stadt sich um das Problem nicht kümmert.

Nun galt es in Abstimmung mit den betroffenen Anwohnern eine weitere Maßnahme zur möglichen Behebung des Problems zu finden. Dabei wies die Verwaltung darauf hin, dass dies nur in Konsens mit den Anwohnern geschehen kann, da jede Maßnahme die Anwohner teilweise entlasten jedoch zum anderen eventuell zusätzlich belasten kann.

Im Anschluss der Veranstaltung einigte man sich auf eine durchzuführende Änderung der Verkehrsführung durch Einbahnstraßen-Regelung der Fichtenstraße und Dietrichstraße aus Fahrtrichtung Neunkirchen kommend.

Diese Maßnahme wird bis Frühjahr 2018 vorerst umgesetzt und danach in einer Nachbesprechung geprüft, ob es den gewünschten Effekt erzielt hat.

Sollte dies nicht der Fall sein, wird man weitere Maßnahmen mit den Anwohnern prüfen. red./jb

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