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Püttllinger Beratungs- und Kontaktstelle für Senioren eröffnet

PÜTTLINGEN Der demographische Wandel betrifft diegesamte Gesellschaft und stellt auch die Stadt Püttlingen vor neue Herausforderungen. So lässt sich mittlerweile nicht mehr von der Hand weisen, dass die Bevölkerung nicht nur weniger, sondern auch immer älter wird. Als „Beratungs- und Kontaktstelle für Seniorinnen und Senioren“ hat die Stadtverwaltung Püttlingen nun das Seniorenbüro ins Leben gerufen.

Hier ist es den Betroffenen in einem persönlichen Beratungsgespräch möglich, adäquate Hilfe entsprechend ihrer Bedürfnisse zu erhalten, wie beispielsweise Fragen zu Pflege, Rente oder Betreuung. Weiterhin ist es Aufgabe des Seniorenbüros, die örtliche, institutionelle Seniorenarbeit in Kooperation mit dem Seniorenbeirat, dem Seniorenbeauftragten, wie auch mit den örtlichen Vereinen und Verbänden, engagiert und innovativ zu begleiten.

Selbstbestimmtes Leben fördern

Mit dem Seniorenbüro wird eine deutliche Aufwertung für die Seniorenarbeit in der Stadt Püttlingen erreicht. Zu finden ist das Büro im Schlösschen, das sich direkt hinter dem Rathaus Püttlingen befindet.

Bei der offiziellen Eröffnung des Seniorenbüros am Mittwoch vergangener Woche betonte Bürgermeister Martin Speicher, dass auch die Kommune in der Verantwortung stehe, ein selbstbestimmtes Leben der immer älter werdenden Bevölkerung zu sichern und zu fördern: „Aufgaben der Kommune sind die Daseinsvorsorge, die Förderung von Selbstbestimmung, der Sicherstellung von Möglichkeiten zu gesellschaftlicher, kultureller und politischer Teilhabe. Als kleinste räumlich-politische Verwaltungseinheiten kommt den Städten und Gemeinden eine besondere Bedeutung für den Lebensalltag einer älter werdenden Gesellschaft zu. Sie sind der Ort, an dem Seniorinnen und Senioren Verantwortung für ihr eigenes Alter übernehmen, sich für andere Menschen und das Gemeinwohl engagieren. Ich bin sehr stolz darauf, dass Püttlingen als einzige Kommune im Regionalverband eine Vorreiterrolle übernimmt und als erste Stadt dem demographischen Wandel durch die Einrichtung eines Seniorenbüros entgegentritt.“

Für ihr Engagement im Seniorenbüro wurden Dr. Innozenz Heintz und Nicole Schwinn zu ehrenamtlichen Mitarbeitern berufen und geehrt. red./sh

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