Guter Start ins Rasenjahr

(djd). Frühlingszeit ist Rasenzeit: Sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind und die Bodentemperatur dauerhaft auf zehn Grad Celsius klettert, können Freizeitgärtner ihr grünes Refugium fit machen für die neue Saison. Jetzt ist die beste Gelegenheit, um Rasenflächen neu anzulegen oder strapazierten Flächen mit großen Lücken sowie starker Moosbildung eine Pflegebehandlung zu gönnen. Ab Mitte April beginnt die Saatsaison, bis Ende Mai ist ein guter Zeitpunkt für die Anlage des neuen grünen Teppichs.

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Nicht unterschätzen sollten Gartenbesitzer dabei, wie wichtig eine gute Vorbereitung der späteren Rasenfläche ist. "Schon zwei bis drei Wochen vor der Aussaat kann man damit beginnen, Wurzeln, Unkräuter und Steine zu entfernen. Anschließend sollte der Boden glatt geharkt und ihm Zeit gegeben werden, um sich wieder zu setzen", erläutert Compo-Rasenexperte Michael Nickel. Bei starker Moosbildung auf vorhandenen Grasflächen sollte gründlich vertikutiert werden. "Schon vor der Aussaat empfehlen wir allen Hobbygärtnern, zudem einen geeigneten Spezialdünger für die Rasenneuanlage und Nachsaat oberflächlich etwa zwei bis drei Zentimeter tief ins Erdreich einzuarbeiten", so Nickel. Dadurch finden die Rasenjungpflanzen direkt die passende Nährstoffkombination vor, um schnell und gesund anzuwachsen. Die Rasensamen solle man bei windstillem Wetter gleichmäßig verteilen und mit einem Trittbrett gut andrücken. Dies fördert die Keimung der Saat und die Wurzelbildung.

Für Feuchtigkeit und Nährstoffe sorgen

Zum Abschluss wird die Aussaat intensiv mit feinen Tropfen beregnet. Wichtig dabei: Einmal befeuchteter Rasensamen muss ständig feucht gehalten werden. Auch nach dem Keimen sollte der Hobbygärtner weiter regelmäßig wässern und den Rasen zunächst auf acht bis zehn Zentimeter wachsen lassen, bevor der erste Schnitt erfolgt - idealerweise dann das Gras auf vier bis fünf Zentimeter kürzen. Vor allem beim ersten Schnitt ist es unerlässlich, dass die Messer sehr scharf sind. Bei stumpfen Messern besteht die Gefahr, dass die zarten Jungpflanzen ausgerissen oder die Gräser verletzt werden.

Rasen von der Rolle

(djd). Rollrasen wird nicht nur bei ungeduldigen Gartenbesitzern immer beliebter. Er schafft schnell eine geschlossene grüne Fläche, ist allerdings teurer als eine klassische Aussaat. Wichtig ist es auch bei jungem Rollrasen, zunächst den Untergrund gründlich vorzubereiten und dann für eine stete Versorgung mit Nährstoffen und Feuchtigkeit zu sorgen. Gerade in den ersten beiden Wochen nach dem Verlegen benötigt der Rollrasen eine tägliche Wasserration. Die nötige Nahrung erhält das Grün zum Beispiel mit dem "Floranid Start-Rasen Langzeitdünger", der die Gräser bis zu drei Monate mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt.

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