„Gib 8 auf den Umweltschutz“

Roll Up-Banner in der Grundschule Herrensohr vorgestellt

HERRENSOHR Der Dezernent für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Umwelt, Thomas Brück, hat gemeinsam mit dem Klimamanager der Landeshauptstadt Saarbrücken, Claus Schrick, in der Grundschule Herrensohr das neue Roll Up-Banner „Gib 8 auf den Umweltschutz“ vorgestellt. Es soll zukünftig in allen Saarbrücker Grundschulen für mehr Klima- und Umweltschutz werben.

Das Banner zeigt acht kurze Regeln, veranschaulicht durch Piktogramme. Sie weisen zum Beispiel darauf hin, den Wasserhahn ganz zuzudrehen, richtig zu lüften oder die Heizung nie auf voller Stufe laufen zu lassen. Das Roll Up-Banner „Gib 8 auf den Umweltschutz“ an den städtischen Grundschulen soll Kinder und Erwachsene durch die Piktogramme dazu motivieren, sich entsprechend umweltgerecht zu verhalten und sich selbst zu engagieren.

Bereits kleinste Beiträge sind wertvoll für das Klima und den Umweltschutz. Diese neue Aktion soll Umweltbewusstsein beleben und aufrechterhalten. Die Piktogramme sind nicht aufdrängend oder fordernd, sondern sollen Einsicht vermitteln.

Aufgaben des Klimamanagers Claus Schrick

Seit Juni 2015 gibt es bei der Landeshauptstadt Saarbrücken einen Klimaschutzmanager. Aufgabe von Claus Schrick ist es, die städtischen Schulen und Kindertagesstätten (Kitas) dabei zu unterstützen, möglichst viel Energie zu sparen und damit zum Klimaschutz beizutragen. Er kümmert sich darum, das Nutzerverhalten in den Grundschulen und Kitas so zu beeinflussen, dass durch „folgerichtiges“ Handeln aller Akteure Wärmeenergie, Strom und Wasser eingespart werden können. Denn richtiges Verhalten kann bis zu 15 bis 20 Prozent des Energieverbrauchs überflüssig machen, ohne dass man viel Geld für Investitionen in die Hand nehmen muss. Praktisch umgesetzt wurde das unter anderem durch die Einführung einer Raumklimastation, durch Einspartipps und durch stärkeres Einbinden von Hausmeistern, Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen und Schülern im Schulalltag.

Die Stelle des Klimaschutzmanagers wird zu 85 Prozent aus dem Klimaschutzprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. red./jb

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