GaK kooperiert mit Eberspächer

Das Gymnasium und der Globalplayer aus Neunkirchen arbeiten enger zusammen

NEUNKIRCHEN Es ist eine Zusammenarbeit, die auf der einen Seite ungewöhnlich ist, auf der anderen Seite aber so logisch, dass man sich fragen könnte, warum solche Kooperationen nicht schon früher entstanden sind und nicht öfter. Denn eine Schule bereitet ihre Schüler auf das spätere (Berufs-)Leben vor und ein Unternehmen nimmt diese Schüler auf.

Und so ist der Neunkircher Globalplayer Eberspächer an das Gymnasium am Krebsberg herangetreten und hat eine Kooperation vorgeschlagen, die von Schulleiterin Sigrid Maschlanka gerne angenommen worden ist. Nun wurden die Verträge unterschrieben.

Christoph Fery, Ausbildungsleiter im technisch-gewerblichen Bereich und Thomas Becker, der als Ausbildungsleiter die Mitarbeiter betreut, die ein Duales Studium an der ASW anstreben, waren zum Krebsberg gekommen, um die Vorteile dieser Partnerschaft aus Sicht des Unternehmens darzulegen.

„Für uns ist es wichtig, frühzeitig potenzielle Bewerber zu finden, die den Weg über ein Duales Studium gehen wollen“, erklärte Becker. Dazu seien frühe Kontakte mit den Schülern sehr wichtig. Ein enger Kontakt sei auch wichtig, um den Schülern Scheu und Ängste vor den technischen Abläufen zu nehmen, fügte Fery hinzu, der dabei auch besonders an junge Frauen dachte, die in diesem technischen Beruf immer noch die Ausnahme bilden.

Für die Schule habe die Kooperation den Vorteil, dass man mit Eberspächer einen kompetenten Partner habe, bei dem die Schüler ein Praktikum absolvieren können, freute sich auch Sigrid Maschlanka auf die Zusammenarbeit. Aber auch darüber hinaus werde man eng zusammenarbeiten und möglichen AG‘s der technischen Fächer immer wieder die Möglichkeit geben, die Abläufe in der Firma hautnah erleben zu können.

Der Koordinator für die Mittelstufe im Bereich der Berufsorientierung, Volkmar Straßberger brachte auch Wandertage ins Spiel, bei denen man das Werk nach Absprache besuchen könne. Häufig wüssten die Schüler überhaupt nichts über die Möglichkeiten, die sie in einem solchen Unternehmen haben.

Das gelte auch im IT-Bereich, der am GaK vom stellvertretenden Schulleiter Gerd Mutscheller betreut wird. Mutscheller freute sich, dass seine Schüler dann auch aus erster Hand erfahren können, dass das, was sie in der Schule lernen, auch ind er Praxis Anwendungen finden.

Es gebe auch Möglichkeiten, an der Schule zu programmieren und dann mit dem Stick ins Werk zu kommen, um dann zu sehen, dass die Roboter auch das tun, was verlangt werde, ist Fery überzeugt, dass die Zusammenarbeit äußerst fruchtbar sein werde.

Beide Seiten haben vereinbart, sich mindestens zweimal im Jahr zu treffen, um Erfahrungsberichte auszutauschen, mögliche Schwachstellen abzustellen und die Partnerschaft weiter zu entwickeln.eck

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