Für eine berufliche Zukunft

Ingenieurwissenschaftliche Qualifizierung unterstützt beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt

ZWEIBRÜCKEN/SAARLAND Ingenieurwissenschaftliche Qualifizierung am Campus Zweibrücken der Hochschule Kaiserslautern unterstützt beim Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt.

Die „Ingenieurwissenschaftliche abschlussorientierte Qualifizierung“ (IAQ) des Aus- und Weiterbildungsnetzwerkes pro-mst der Hochschule Kaiserslautern geht in die dritte Runde.

Sie bereitet ab Februar 2018 jetzt auch Fachkräfte mit Wohnsitz im Saarland auf eine berufliche Zukunft in Deutschland vor. Das Qualifizierungsangebot richtet sich an Menschen mit im Ausland erworbenem Hochschulabschluss in den Bereichen IT, Natur- und Ingenieurwissenschaften. Damit profitieren insbesondere Zugewanderte und Geflüchtete von diesem Angebot. Bewerbungsschluss ist der 8. Januar 2018, Interessierte finden ausführliche Informationen unter www.pro-mst-iaq.de.

Die elfmonatige Qualifizierung findet im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ statt und ist ein Teilprojekt des IQ Landesnetzwerks Saarland.

An der Hochschule werden die Teilnehmenden in fünf Monaten in enger Partnerschaft mit regionalen Unternehmen auf den Einstieg in die berufliche Praxis vorbereitet. Inhalte sind unter anderem individuelle fachliche Module, Fachsprachkurse aber auch das Kennenlernen des deutschen Arbeitsmarktes und der Arbeitskultur. In der anschließenden sechsmonatigen Praxisphase vertiefen die Teilnehmenden ihre Kompetenzen direkt in Unternehmen.

Bisher ist über 75 Prozent der Absolventen unmittelbar nach der Qualifizierung der Sprung in den ersten Arbeitsmarkt gelungen. Sie arbeiten entsprechend ihrer Qualifizierung als Ingenieurinnen und Ingenieure, IT-Fachkräfte oder Techniker und leisten somit einen wichtigen Beitrag in Bereichen, wo Fachkräfte dringend gesucht werden.

Mit diesem erfolgreichen Projekt ist die Hochschule Kaiserslautern Partner in den IQ Landesnetzwerken Saarland und Rheinland-Pfalz. Das Programm wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Partner in der Umsetzung sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Bundesagentur für Arbeit (BA).

Infos im Internet unter www.pro-mst-iaq.de, www.iq-saarland.de. Ansprechpartnerin ist Regina Vögel, IAQ-Koordinatorin, Tel. (0631) 3724-5407, E-Mail: regina.voegel@hs-kl.de.red./dos

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