Fitnesscenter für daheim

(djd). Der Wille ist da, doch am Ende siegt oft die Bequemlichkeit. Sich nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag noch auf den Weg ins Fitnessstudio zu machen, fällt vielen schwer. "Wenn man es sich erst einmal auf dem heimischen Sofa bequem gemacht hat, sind viele Ausreden parat: der Anfahrtsweg zum Studio, dichter Verkehr, fehlende Parkplätze in der Stadt und mehr", weiß Katja Schneider, Expertin für Gesundheit und Fitness vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Warum also nicht das Fitnessstudio in die eigenen vier Wände holen? Mit einer passenden Ausstattung daheim lässt sich das persönliche Training ganz unkompliziert und zeitsparend in den eigenen Tagesablauf integrieren.

Mit Kraftstationen alle Muskelgruppen trainieren

Auch auf wenig Raum, etwa im Keller oder dem selten genutzten Gästezimmer, lässt sich ein umfassendes Fitnessprogramm unterbringen. Möglich machen es sogenannte Kraftstationen, die bei nur geringem Platzbedarf die Möglichkeiten verschiedener Trainingsgeräte miteinander vereinen. "Eine Kraftstation bietet einen leichten, sicheren Einstieg in das Krafttraining, um die eigene Fitness zu verbessern, den Körper zu straffen und dauerhaft Muskulatur aufzubauen", berichtet Sportwissenschaftler Simon Eberhardt-Alten von Sport-Tiedje. Kraftstationen seien gerade für Sporteinsteiger gut geeignet: "Die geführten Bewegungen erleichtern die korrekte Ausführung der Übungen und sorgen somit für ein effektives und gesundes Training." Ein weiterer Vorteil: Die Übungen sind nahezu selbsterklärend und einfach zu erlernen.

Fünf Tipps für den gesunden Einstieg in den Kraftsport

Wichtig ist es, sich gerade zu Beginn nicht zu überfordern. Sportexperte Eberhardt-Alten hat dazu fünf wichtige Tipps zusammengestellt:

1. Einsteiger sollten unbedingt auf die Signale des eigenen Körpers achten.

2. Der eigene Körper ist der zuverlässigste Indikator für die richtige Dosis Training.

3. Besonders Einsteiger sollten für ausreichend Pausen zwischen den Trainingseinheiten zur Regeneration sorgen - mindestens ein, bisweilen auch zwei trainingsfreie Tage zwischen den Einheiten einlegen.

4. Während des Trainings werden die Reize gesetzt, in der Regenerationsphase finden dann die Anpassungsreaktionen des Körpers - also die eigentlichen Verbesserungen - statt.

5. Immer vom Einfachen zum Schweren trainieren: Von geführten Bewegungen erst allmählich mit wachsender Erfahrungen zu Übungen mit mehr Freiheitsgraden wechseln.

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