Erweiterungsbau der GemS Riegelsberg

Regionalversammlung beschließt überarbeitetes Baukonzept

RIEGELSBERG Die Regionalversammlung hat in ihrer jüngsten Sitzung das überarbeitete Baukonzept des Erweiterungsbaus an der Grund- und Gemeinschaftsschule Riegelsberg beschlossen. Die Errichtung des zweigeschossigen Ergänzungstraktes inklusive Aufzugsanlage und Gestaltung der Außenfläche sieht Mehrkosten von 872 000 Euro auf nun 2,75 Millionen Euro vor. Gegenüber der Projektstudie von 2014 waren bei der Detailplanung einige Korrekturen erforderlich. Die Verwaltung wurde damit beauftragt, eine Finanzierung des Bauvorhabens nach dem „Kommunalinvestitions-Förderungsgesetz 2“ zu prüfen und gegebenenfalls zu beantragen. Die Förderquote des Bundes beträgt hier bis zu 90 Prozent.

Aus statischen Gründen ist eine Verschiebung des Gebäudes zwingend vorzunehmen, was zu einer Vergrößerung des Gebäudes um 63 Quadratmeter auf circa 783 Quadratmeter führt. Für die Vergrößerung des Anbaubereichs fallen insgesamt 160 000 Euro mehr an. Auch die Außenanlage muss wegen der größeren Gebäudefläche für 102 000 Euro neu angelegt werden. Unter anderem wird zur Gewinnung von Pausenfläche das Gelände terrassiert, eine Treppenanlage installiert und der vorhandene Weg verlegt. Für 89 000 Euro soll eine zusätzliche Glasüberdachung entstehen, die die bereits bestehende überdachte Verbindungsachse zwischen den einzelnen Schuleingängen ergänzt und zudem zur Aufwertung des Speisesaals zu einem Mehrzweckraum dient. Weitere Umbaumaßnahmen auf Wunsch der Schulleitung werden mit insgesamt 10 000 Euro beziffert. Zusätzliche Brandschutzmaßnahmen in den vorhandenen Gebäuden der Grundschule und der Gemeinschaftsschule sowie der Aufzugsanlage betragen 220 000 Euro.

Für 14 000 Euro ist durch den Anschluss des Erweiterungsbaus die Energieversorgung in den vorhandenen Gebäuden zu erneuern. Die Baunebenkosten steigen um 90 000 Euro. Hinzu kommt eine allgemeine Kostensteigerung nach drei Jahren gegenüber der Projektstudie von 187 000 Euro, die sich durch den Baupreisindex des Saarlandes ergibt.

Mit der Planung und Erstellung der Bauunterlagen wurde das Architekturbüro Schley und Trepic aus Saarbrücken beauftragt. Die Detailplanung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Grundschule, der Gemeinschaftsschule, der freiwilligen Ganztagsschule, der Gemeinde Riegelsberg und dem Regionalverband Saarbrücken. Auf Grundlage der nun vorliegenden Kostenübersicht wird die Verwaltung mit dem beauftragten Architekturbüro die Einzelpositionen – insbesondere den Brandschutz – nochmals erörtern, um die Weiterführung der Baumaßnahme kurzfristig zu gewährleisten. Unabhängig davon werden in den kommenden Wochen bereits Rodungs- und Baumfällarbeiten durchgeführt. red./jb

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