„Einklang“ geht in die 2. Runde

Vorbereitungen für Inklusionsprojekt laufen auf Hochtouren

LANDKREIS SAARLOUIS Nach dem großartigen Erfolg im vergangenen Jahr geht das Inklusionsprojekt Einklang am 28. Oktober in die zweite Runde. Menschen mit und ohne Behinderungen singen und musizieren an diesem Tag gemeinsam und bringen auf der Bühne zusammen, was auch im Alltag zusammengehört. „Wir wollen in der Bevölkerung ein breites Bewusstsein für Inklusion schaffen, damit Menschen mit Einschränkungen im Landkreis genauso leben und wahrgenommen werden, wie jeder andere auch. Die als Songcontest ausgelegte Veranstaltung fand bereits in ihrer ersten Auflage so viel Zuspruch, dass wir Einklang vom Fraulauterner Vereinshaus in den größeren Dillinger Lokschuppen verlegt haben“, freut sich Landrat Patrik ­Lauer.

In der Zwischenzeit laufen die Vorbereitungen für Einklang laufen auf Hochtouren. In drei Workshops haben sich insgesamt 16 inklusive Teams zusammengefunden, die am 28. Oktober einen abwechslungsreichen und spannenden Musik-Abend versprechen. Mit dabei und auf der Bühne stehen werden die AWO-Schule am Ökosee, die Anne-Frank-Schule Saarlouis, die Erich-Kästner-Schule Lebach, das Johannes-Kepler-Gymnasium Lebach und das Max-Planck-Gymnasium Saarlouis, der AWO-Heartchor sowie der Verein für Sozialpsychiatrie.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass unser Partnerschaftslandkreis aus Polen auch mit einer Gruppe vertreten sein wird“, so der Landrat. Denn die Idee des inklusiven Song-Contestes stammt aus dem Partnerschaftslandkreis Bochnia. Im Frühjahr hatte Kreismitarbeiter Kolja Koglin, der gemeinsam mit Profimusiker Horst Friedrich die Veranstaltung organisiert, den inklusiven Wettbewerb in Polen mit den Voices of Saarlouis gewonnen.

Hintergrund:„Gemeinsam aktiv und inklusiv im Landkreis Saarlouis“ lautet das Projekt der AWO Saarland in Kooperation mit dem Landkreis Saarlouis, der Stadt Dillingen, der Lebenshilfe und der Reha GmbH in Lebach, das von 1.1.2016 bis 31.12.2018 läuft. EINklang ist eine der Veranstaltungen, die im Rahmen des Projekts stattfinden. Ziel des Projekts ist es, in der Bevölkerung ein breites Bewusstsein für eine inklusive Gesellschaft zu schaffen und Inklusion zu etwas Alltäglichem werden zu lassen. red./jb

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