Eine dreisprachige Broschüre und vieles mehr

Der Verein „Homburger wollen helfen“ ist sozial stark engagiert

HOMBURG Der Verein „Homburger wollen helfen“ (HWH) hat eine dreisprachige Broschüre herausgegeben für Neubürger, die als Flüchtlinge hergekommen sind. In Wort und Bild wird darin das korrekte Verhalten im Straßenverkehr – ob als Fußgänger, Rad- oder Autofahrer – thematisiert (DIE WOCH berichtete). Auf 40 Seiten erfahren Kinder und Erwachsene alles Wichtige, und das parallel auf Deutsch, Englisch und Arabisch. Der Text stammt von HWH-Mitglied Heinrich Zankl, die Bilder hat der aus Syrien stammende Künstler Ahmad Alghorani beigesteuert. Die Broschüre – Auflage 2000 Exemplare – soll in allen Kindergärten und Grundschulen im Stadtgebiet verteilt werden, sie ist außerdem kostenlos im WOCHENSPIEGEL-Verlagsbüro in der Talstraße erhältlich.

Der Verein „Homburger wollen helfen“ nutzte die Vorstellung der Broschüre, um auf sein ehrenamtliches soziales Engagement hinzuweisen. Breiten Raum nimmt die alltägliche Unterstützung von Geflüchteten ein – ob in Form von freiwilligen Sprachkursen, bei den alltäglichen Gängen zu Ämtern, Behörden und Ärzten oder bei der Wohnungsvermittlung. Lobende Worte gibt es in diesem Zusammenhang für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Jobcenter.

Weitere ehrenamtliche Helfer werden noch dringend gesucht

Künftig möchte man im Rahmen der Flüchtlingsarbeit noch stärker Frauen und Kinder in den Fokus nehmen, auch Fragen der Familienzusammenführung stehen im Raum. Aktive Helfer werden im Bereich der Flüchtlingshilfe noch dringend gesucht. Kontakt: Manuela Müller, Tel. (0176) 80618389, Christiane Bay, Tel. (0175) 7090683, Anke Stumpf, Tel. (0157) 50409260, fluechtlingshilfe-homburg@gmx.de. Eine Wohnung in der Hasenäckerstraße steht ab sofort als fester Treffpunkt zur Verfügung.

Ebenfalls Teil der Flüchtlingsarbeit ist ein Begegnungscafé, das an jedem vierten Mittwoch im Monat von 15 bis 17 Uhr in die Räume der Evgl. Stadtmission einlädt. Hier sind auch immer wieder Vertreter Homburger Vereine zugegen, die ihre Aktivitäten im Sinne der Integration vorstellen.

Geleistete Hilfe durch Spenden ermöglicht

Der im Februar 2015 gegründete Verein „Homburger wollen helfen“ sieht nach eigenen Worten seine Aufgabe darin, „Menschen, die Hilfe benötigen, mit Menschen, die Hilfe in unterschiedlicher Form geben können“, zusammenzubringen. Um unmittelbar helfen zu können, ist man auf Spenden angewiesen. Das Spendenkonto lautet: Volks- und Raiffeisenbank Saarpfalz, IBAN: DE11 5929 1200 2340 6902 09, BIC: GENODE51BEX, Empfänger: Homburger wollen helfen e.V., Verwendungszweck: „Flüchtlinge“ oder „Allgemein“. Weitere Informationen unter: homburger-wollen-helfen.de. tt

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