Ein schönes Heim ist den Deutschen wichtiger als ein tolles Auto

(djd). Die eigenen vier Wände haben für die Deutschen höchste Priorität. Das ist das Ergebnis der "Wohnstudie 2015", die ein großer Versandhändler bei TNS Infratest in Auftrag gegeben hat. Der Umfrage zufolge ist ihnen ein Wohlfühlambiente sogar deutlich wichtiger als modische Kleidung, regelmäßige Urlaubsreisen, das neueste Handy oder ein repräsentatives Auto.

Frischer Wind fürs Wohnzimmer

Besonderen Wert legen die Deutschen beim Möbelkauf auf eine ansprechende Optik und die Funktion der Produkte. Und so ist auch der Preis der Möbel nur für jeden Zweiten entscheidend. Schließlich sollen Sofa, Sessel und Co. möglichst langlebig sein und viele Jahre gefallen. Einrichtungstrends werden dagegen häufig mit Wohnaccessoires und Heimtextilien umgesetzt. Ob in Kontrastfarben oder Ton in Ton - mit Kissen, Kerzen, Vorhängen oder Teppichen lässt sich das Ambiente relativ schnell und einfach verändern. Manchmal bringt auch das Umstellen der Möbel frischen Wind ins Wohnzimmer. Denn die Couch muss nicht zwangsläufig an der Wand und der Sessel nicht immer in der Nähe des Sofas stehen. Wie sich mit frischen Ideen und ein wenig Geschick das Wohnzimmer ganz neu in Szene setzen lässt, erfährt man unter www.rgz24.de/wohnzimmer.

Probesitzen im Möbelhaus

Das Möbelhaus ist für die Mehrheit der Deutschen immer noch die wichtigste Inspirationsquelle, wenn es um eine neue Einrichtung geht. Im Internet, so die häufigsten Bedenken, könne man die Qualität nicht wirklich beurteilen und die Möbel nicht anfassen. "Doch gerade beim Kauf neuer Polstermöbel ist das Probesitzen enorm wichtig", erklärt Tormod Sortehaug vom Bequemspezialisten Stressless. Nur so könne man testen, ob die Höhe der Rücken- und Armlehnen, die Neigung der Rückenlehne und die Breite der Sitzfläche dem persönlichen Wohlfühlfaktor entsprechen.

Wer entscheidet über die Einrichtung?

Wenn es um die Einrichtung geht, entscheiden die Deutschen der "Wohnstudie 2015" zufolge selten alleine:
 
- Jüngere Singles lassen sich von Freunden (39 Prozent) und Familie (51 Prozent) beraten.

- In Familien lassen 75 Prozent der Eltern ihre Kinder über eigene Möbel mit entscheiden.

- In Partnerschaften entscheiden 23 Prozent der Frauen und nur fünf Prozent der Männer eher alleine.

- Insgesamt geben 82 Prozent der Paare an, gemeinsam zu entscheiden.
Interessant: Das funktioniert bei Paaren ohne Kinder deutlich besser als in Familien.

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