Ein paar besinnliche Momente

Viele Gäste beim „Lebendigen Adventskalender“ und toller Erfolg bei Spendenaktion von „SaART“

MERZIG Im Advent öffnete sich das 13. Türchen des Lebendigen Adventskalenders, der vom Familienbündnis Merzig organisiert wird. Bei Apfelsaft, Plätzchen und Lebkuchen genossen die etwa 60 Gäste weihnachtliche Lieder mit dem Duo „Gesucht & Gefunden“ sowie eine wunderbare jüdische Geschichte mit dem Titel „Der Segen meines Großvaters“, ausgesucht und vorgetragen von der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises, Bernadette Schroeteler. Sie und Christa Laug organisieren jedes Jahr das Adventskalendertürchen des Landkreises, wozu immer auch ein Fenster im Eingangsbereich mit Material aus der regionalen Natur geschmückt wird.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich begrüßte die Gäste und freute sich sehr über das große Interesse. Der Lebendige Adventskalender sei eine wunderbare Aktion, die verschiedenste Menschen in der Vorweihnachtszeit für einige besinnliche Momente zusammenbringt.

Im Anschluss an den Lebendigen Adventskalender hatten die Frauen der Künstlerinnengruppe „SaART, die ebenfalls von der Gleichstellungsstelle des Landkreises betreut wird, eine besondere Spendenaktion organisiert. Die Frauen haben dazu kleine Kunstwerke angefertigt und in gleich aussehende Tüten verpackt. Unter dem Motto „Kunst in der Tüte“ konnten diese Überraschungen mit einer Spende ab 15 Euro erstanden werden.

Es reichte schließlich eine Viertelstunde, dann waren alle Tüten weg und die Spendenkasse mit tollen 1020 Euro gefüllt. Dieses Geld fließt nun in ein Förderprojekt in Burkina Faso, das den Namen „Meleke Balu“ trägt. Eine der „SaART-Frauen, Margit Bauer, ist eine Mitinitiatorin dieses Projekts und ist mehrmals im Jahr vor Ort, um sich die Fördermaßnahmen – hauptsächlich für Frauen und Kinder – dort anzuschauen und mitzuhelfen.

Das Geld aus der Spendenaktion im Landratsamt geht nun in die Ausstattung einer neuen Schule, die aktuell geplant wird.

„Nachdem wir mit Spendenaktionen in den letzten Jahren viele regionale Projekte hier vor Ort unterstützt haben, freuen wir uns nun dieses Projekt zu fördern, von dem vor allem Kinder und Frauen profitieren“, erklärte Bernadette Schroeteler.

Mehr zum Projekt „Meleke Balu“ gibt es online unter www.melekebalu.de.

red./ti

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