Ein bedeutender Klangkörper

90 Jahre Kirchenchor St. Hildegard: Festmesse am Patrizonium

ST. INGBERT Am 17. September, am Patrozinium der Heiligen Hildegard, ist es soweit. Der Kirchenchor St. Hildegard feiert sein 90-jähriges Bestehen mit einer Festmesse um 10 Uhr in der Pfarrkirche St Hildegard, die von Diözesanpräses Markus Magin zelebriert wird. Der Kirchenchor wurde 1927 auf Betreiben des damaligen Kaplanes Vogel aus der Mutterpfarrei St. Josef ins Leben gerufen. Die erste Probe fand in Neumanns Sälche, dem heutigen Eisler statt und der erste Auftritt in der Öffentlichkeit war die Einführung des ersten Pfarrers von St. Hildegard, Peter Eckhardt am 31.07.1927, die damals im Saal des Becker Bräu stattfand, da die Hildegardskirche erst am 22.09.1929 eingeweiht wurde. Zum damaligen Zeitpunkt leitete Karl Demerath den Chor und wurde in den Jahren von 1950 bis 1961 von seinem Sohn Fritz Demerath unterstützt. Unter seiner Leitung wurde im Jahr 1947 auch die eigens für den Chor komponierte Messe “Missa Immensus Deus“ des in St Ingbert lebenden Komponisten Hans Simon uraufgeführt, die der Kirchenchor in seinem Jubiläumsgottesdienst nochmals aufführen wird.

Seit 24 Jahren unter Leitung von Christian von Blohn

Der Kirchenchor St. Hildegard, der nunmehr seit 24 Jahren von Christian von Blohn geleitet wird, widmet sich seit vielen Jahren der geistlichen Musik, hauptsächlich durch die Gestaltung von Gottesdiensten, aber auch Konzerte sind ein wichtiger Teil der chorischen Arbeit. Das habe zahlreiche gemeinsame Konzerte mit dem Collegium Vocale Blieskastel, der Singschule St Hildegard, dem Kirchenchor St. Josef oder der evangelischen Kantorei gezeigt. Seit zwei Jahren haben sich die Kirchenchöre St. Hildegard und St. Josef zu einer Chorgemeinschaft verbunden. Zusammen gestalteten sie Ende Mai den ZDF Fernsehgottesdienst und werden im November, gemeinsam mit dem Collegium Vocale das „Deutschen Requiem“ von Johannes Brahms in der Josefskirche zu Gehör bringen.

Auch die Geselligkeit kommt beim Kirchenchor nicht zu kurz. Regelmäßige Treffs nach der Chorprobe, Heringsessen in der Fastenzeit oder ein Sommerfest mit Spießbraten sowie Chorreisen gehören auch dazu. So war die Chorgemeinschaft im August mit einem Teil der Chorgemeinschaft in Münster und gestaltete einen Gottesdienst im Paulusdom.red./jj

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